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Geocaching: So funktioniert die digitale Schnitzeljagd

Kinder sind kleine Spürnasen. Digitale Schnitzeljagden wie Geocaching oder solche mit Augmented Reality sind daher bei vielen Familien der Hit. Wie sie funktionieren

von Peggy Elfmann, aktualisiert am 11.07.2018
Geocaching für Kinder

Für Augmented-Reality-Spiele und Geocaching geht es mit dem Tablet in die Natur


Draußen in der Natur spielen oder auf dem Handy zocken – bis vor Kurzem waren das noch zwei sehr gegensätzliche Arten, wie Kinder sich beschäftigen konnten. Ersteres galt als extrem gesund und pädagogisch wertvoll und Letzteres..., nun ja, als nicht ganz so wertvoll. Seit einiger Zeit kommen jedoch immer mehr Spiele auf, die beides vereinen. Mit dem Handy in der Hand laufen Kinder in Gruppen oder mit ihrer Familie über Wiesen und Wege. Meist sehr zielstrebig, denn sie suchen nach etwas.

Das kann etwas Reales sein, wie beim Geocaching, wo man mithilfe von Koordinaten nach einem kleinen Gegenstand – dem Schatz – sucht. Bei Augmented-Reality-Spielen sind es dagegen digitale Wesen oder Gegenstände, die nur auf dem Handy sichtbar werden – allerdings nur dann, wenn man sich an einen bestimmten realen Ort begibt. Eine digitale Schnitzeljagd sozusagen. Jedes Augmented-Reality-Spiel hat etwas unterschiedliche Regeln, die in der jeweiligen App erklärt werden.

Geocaching: Wie geht das?

Wie Geocaching funktioniert, erklärt Mirco Baumann, zweifacher Vater und Cacher aus Voerde am Niederrhein:

"Ein Bekannter lud uns im Sommer 2011 zum Geocachen ein. Weil unsere Kinder (damals zwei und vier Jahre) sowieso immer Schatzsuche spielen wollten, gingen wir mit – und kamen begeistert zurück. Zwei Wochen später hatten wir ein ­eigenes GPS-Gerät. Man kann auch ein Smartphone benutzen, aber das GPS-Gerät ist genauer, und der ­Akku hält länger. Sonst braucht man nur ­einen Stift, auch eine Pinzette kann hilfreich sein. Ziele und Informationen (auch zu Schwierigkeits- und Geländewertungen) gibt es auf der deutschen Seite www.opencaching.de oder der internationalen www.geo­caching.com.

Hat man den Schatz gefunden, trägt man sich in ein Logbuch ein und tauscht das Gefundene gegen etwas Gleichwertiges. Der Schatz ist oft ein kleines Spielzeug. Die Kinder freuen sich meist sehr darüber. Meiner Frau und mir geht es eher um den Weg als das Ziel. Durch das Hobby haben wir ­etwas Wertvolles für uns entdeckt: die Natur! Am Wochenende verbringen wir oft den ganzen Tag draußen. Meine Töchter laufen kilo­meterweit begeistert mit, gemeinsam suchen wir nach Hinweisen. Spannend finden sie es, wenn der Cache in einem Felsspalt steckt oder wir ­einen Bach überqueren müssen."


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