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Umfrage: Mit Corona-Maßnahmen an Schulen zufrieden?

Maskenpflicht, häufiges Lüften und Händewaschen – wie zufrieden sind Eltern mit den Corona-Schutzmaßnahmen an Schulen? Unsere Umfrage zeigt: Die Antworten unterscheiden sich regional teils stark

von Beatrice Sobeck, 17.11.2020

Während im Frühjahr auch die Schulen bundesweit flächendeckend wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, soll das nun für die Herbst- und Wintersaison weitgehend verhindert werden. Bislang vertreten Politiker auf Bund- und Länderebene die Strategie, Präsenzunterricht für alle so lange es geht zu ermöglichen.

Obwohl die Infektionszahlen mit dem Coronavirus zuletzt stark anstiegen waren, hatten Bund und Länder Ende Oktober beschlossen, Schulen und Betreuungseinrichtungen dennoch nicht zu schließen. Nach wie vor gelten die Infektionsschutzmaßnahmen, die die Kultusministerkonferenz in einem Hygienekonzept im August auf den Weg gebracht hatte. Dazu gehören etwa die Maskenpflicht im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und derzeit auch im Unterricht – vielerorts auch in den meisten Grundschulen –, das umfassende Lüftungskonzept sowie die Einhaltung von Abstandsregeln. Schule wie wir sie bisher kannten, findet zurzeit nicht statt.

Doch wie werden die bisherigen Maßnahmen von Eltern akzeptiert? Für eine repräsentative Online-Umfrage wurden in unserem Auftrag im Oktober 1.231 Elternteile mit mindestens einem schulpflichtigen Kind in den Klassen 1 bis 7 befragt.

Die Hälfte der Eltern sind zufrieden

Demnach sind etwa die Hälfte der befragten Eltern zufrieden mit den zum Zeitpunkt der Befragung getroffenen Maßnahmen der Schulen bezüglich der Corona-Pandemie. 51 Prozent der Eltern mit Kindern an der Grundschule und 49 Prozent der Eltern mit Kindern an einer weiterführenden Schule (Klassenstufe 5–7) gaben an, mit den Schutzmaßnahmen zufrieden zu sein. Allerdings unterscheiden sich die Beurteilungen in den einzelnen Bundesländern und auch zwischen den beiden Schultypen teilweise recht deutlich. So sind Eltern mit Grundschulkindern in Bayern (63%) und in Schleswig-Holstein (70%) grundsätzlich zufriedener mit den getroffenen Maßnahmen. Im Vergleich: In Berlin sind es nur 39 Prozent der Eltern mit Kindern an Grundschulen.

Umfrage: Generelle Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen an Grundschulen

An den weiterführenden Schulen sind die Unterschiede noch gravierender. Hier zeigten sich vor allem Eltern aus Hamburg (77%) generell zufrieden, gefolgt von Eltern aus Sachsen (63%). Im Nachbarland Sachsen-Anhalt ist die Quote zufriedener Eltern mit nur 30 Prozent am geringsten. Auch in Bayern hält sich die Zufriedenheit in Grenzen. Nur 39 Prozent der Eltern mit Kindern in den Klassen fünf bis sieben sind mit den getroffenen Maßnahmen zufrieden.

Allerdings wünschen sich ein Drittel der Eltern (29% Grundschule; 33% weiterführende Schulen), dass Schulen noch mehr für die Sicherheit der Kinder tun sollten. Tatsächlich könnte sich die Situation an den Schulen schnell ändern, da das Infektionsgeschehen weiterhin kritisch ist.

Umfrage: Generelle Zufriedenheit mit Corona-Maßnahmen an weiterführenden Schulen

Quelle: Online-Umfrage vom 15. – 29.10.2020 im Auftrag von Baby und Familie bei 1.231 Elternteilen mit mindestens einem schulpflichtigen Kind in den Klassen 1 bis 7 auf Basis einer Quoten-Auswahl des repräsentativen Online-Panels der Bilendi GmbH. Grundschulen: Klasse 1-4, Berlin und Brandenburg Klasse 1-6; Weiterführende Schulen: Klasse 5-7, ohne Berlin und Brandenburg


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