{{suggest}}


Maskenpflicht an Schulen: Was gilt wo?

An den Schulen vieler Bundesländer gilt eine Maskenpflicht zum Schutz vor dem Coronavirus – in einigen muss der Mund-Nasen-Schutz sogar während des Unterrichts getragen werden

von Daniela Frank, mit Material von dpa, aktualisiert am 18.02.2021

Wenn in einzelnen Bundesländern die Schulen wieder öffnen, besteht für die Schülerinnen und Schüler zum Schutz vor dem Coronavirus teils auch Maskenpflicht (welche Regeln wo gelten, lesen Sie weiter unten). Viele Eltern fragen sich, was das lange Masketragen für den Nachwuchs bedeutet. Wir geben Antworten auf wichtige Fragen:

Welche Maske sollte es sein?

Das hängt vom Alter des Kindes ab. "Ich persönlich würde für Grundschulkinder eine OP-Maske wählen und für größere Kinder, wenn es geht, eine FFP2-Maske", sagt der Berliner Kinderarzt Jakob Maske. OP-Masken (medizinische Gesichtsmasken) schützen vor allem andere Menschen, weil sie die Ausatemluft recht zuverlässig filtern – der Eigenschutz ist aber begrenzt.

Eine FFP2-Maske bietet, richtig angewendet, einen hohen Schutz für andere und den Träger selbst. Allerdings muss diese erstens korrekt sitzen – so also, dass keine Luft über Lücken am Maskenrand aus- und einströmen kann. Zweitens muss man regelmäßig Pausen machen, in denen man sie absetzt und durchatmet. "Da ist schon etwas Verantwortung gefragt, von einem selbst und den Kindern", sagt Maske.

OP-Masken wiederum könnte man auch länger am Stück tragen, der Atemkomfort ist bei ihnen im Vergleich zur FFP2-Maske besser. Aber: Sobald sie durchfeuchtet sind, sollte man OP-Masken austauschen. Für FFP2-Masken gilt das übrigens auch.

Und was ist mit Alltagsmasken aus Stoff?

Das kommt darauf an, ob diese überhaupt für den Einsatz in der jeweiligen Schule zugelassen sind. Generell bieten natürlich auch diese Bedeckungen einen gewissen Schutz. Eine Alltagsmaske zu tragen sei besser, als gar keine Maske zu tragen, sagt Maske.

Was kann man noch tun?

Eltern sollten natürlich schauen, wie es den Kindern mit dem Masketragen geht – sitzt sie bequem? Man sollte ihnen Mut machen und sie ermuntern, dass sie sich im Unterricht bemerkbar machen sollen, wenn es ihnen mit der Maske nicht gut geht, empfiehlt Maske.

Zudem sollte man den Kindern vermitteln, dass das Tragen der Maske ihrer Gesundheit nicht schadet, sagt der Experte des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). "Das nimmt auch viele Ängste."

Er rät den Schülern: "Wenn einen das Tragen der Maske im Unterricht einmal zu viel wird, sollte man den Lehrer bieten, ans Fenster oder vor die Tür gehen zu dürfen und die Maske dort kurz abzunehmen."

Natürlich sollten die Pausen dafür genutzt werden, draußen an der frischen Luft mit entsprechend Abstand untereinander stets auch eine Auszeit von der Maske zu machen.

Gibt es Masken in Kindergröße?

Ja, für alle Maskentypen finden sich auch Kindergrößen im Handel. Zudem können Eltern den Sitz nachjustieren – etwa, indem sie Knoten in die Gummis machen, um die Schlaufe zu verkürzen. Zu eng anliegen oder gar einschneiden sollten die Bänder aber nicht.

Welche Schutzmaßnahmen in den Schulen sind noch sinnvoll?

Um die Infektionsgefahr über Aerosole in der Luft zu verringern, ist regelmäßiges Stoßlüften über weit geöffnete Fenster das Maß aller Dinge, hält die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) beim Umweltbundesamt (UBA) fest. Mobile Luftreiniger seien nur in Ausnahmefällen zu empfehlen. Klar ist, dass trotz Stoßlüften und anderen Maßnahmen die üblichen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus auch im Klassenzimmer nötig sind: Abstand halten, Hände waschen – und eben Maske tragen.

Maske und Abstand: Was gilt wo?

BADEN-WÜRTTEMBERG: Schüler:innen an den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf und an beruflichen Schulen müssen außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, etwa auf den Fluren, auf dem Schulhof und auf Toiletten. An Grundschulen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eine freiwillige Entscheidung, die Schule kann das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung lediglich empfehlen. Das Grundschul-Personal wird vom Land mit Schutzmasken vom Typ KN95 ausgestattet und kann sich – genau wie das Personal in Kitas und in der Kindertagespflege – zunächst bis zu den Osterferien zweimal pro Woche mittels Schnelltests anlasslos testen lassen kann.

BAYERN: Lehrer:innen müssen auf dem gesamten Schulgelände einschließlich der Schulgebäude einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (sogenannte OP-Masken) tragen. Schüler:innen können zwar wie bisher die sogenannten Alltags- oder Community-Masken im Schulgebäude nutzen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken, die im Handel zunehmend auch in Kindergrößen erhältlich sind. Eltern sollten darauf achten, dass diese Masken bei ihren Kindern korrekt sitzen. FFP2-Masken können Lehrkräfte, sonstiges schulisches Personal und Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf dem Schulgelände auf freiwilliger Basis tragen. Die Tragehinweise sind zu beachten. Abgenommen werden dürfen die Masken nur zum Essen und auf eigens definierten Pausenflächen, wenn für ausreichenden Mindestabstand gesorgt ist.

BERLIN: Alle Jahrgänge sind bis auf Weiteres verpflichtet, auf dem Schulgelände nicht mehr nur außerhalb des Unterrichts, sondern auch im Unterricht oder Wechselunterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Freien kann darauf verzichtet werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

BRANDENBURG: Schüler:innen, Lehrkräfte sowie Besucher:innen sind verpflichtet, im Innenbereich der Schulen eine medizinische Maske zu tragen. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen, sofern sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können und sie stattdessen verpflichtend eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Die Feststellung, ob die Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen, treffen die Erziehungsberechtigten. Außerdem gelten Ausnahmen für alle Schüler:innen während des Sportunterrichts, für Schüler:innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 im Außenbereich der Schule, für Schüler:innen und Lehrkräfte während des Stoßlüftens der Unterrichtsräume, in denen die medizinische Maske abgenommen werden kann und im Interesse regelmäßiger Tragepausen zur Erholung auch sollte, sowie für Schüler:innen bei Klausuren mit einer Dauer ab 240 Minuten, wenn das Abstandsgebot eingehalten wird.

BREMEN: Schüler:innen müssen auf dem Schulgelände nicht mehr nur außerhalb des Unterrichts eine Maske tragen: Ab Jahrgangsstufe 5 wird die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht geregelt. Für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10 und alle anderen Personen ab 16 Jahren gilt – der allgemeinen für die Bevölkerung geltenden Regelung entsprechend – die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

HAMBURG: An allen Schulen müssen überall Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Bei Erwachsenen, sowie Schüler:innen ab 14 Jahren muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, also OP-Maske, CPA, KN95- oder FFP2- Maske handeln. In den Pausen außerhalb des Schulgebäudes dürfen Schüler:innen sowie Schulbeschäftigte ihre Maske absetzen. Wenn die Schüler:innen untereinander dort nicht immer den Mindestabstand einhalten können, müssen sie auch in den Pausen nach Jahrgangsstufen getrennt sein. Weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für den Sport-, Theater- und Musikunterricht: Wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen bzw. ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien eingehalten werden kann, darf die Maske abgenommen werden. Überdies können die Schüler:innen in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren die Maske abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

HESSEN: Für alle Schüler:innen und Lehrkräfte ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske, Community-Maske) auch im Unterricht und in der Notbetreuung verpflichtend. Dies gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Nach Möglichkeit sind in allen Jahrgangsstufen medizinische Gesichtsmasken (so genannte OP-Masken) zu tragen. Auf regelmäßige Maskenpausen und das mindestens tägliche Wechseln der Masken ist zu achten.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Im Schulgebäude und Unterricht gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung für alle Personen, auch für Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, soweit nicht eine bestätigte Ausnahme in der jeweils geltenden Fassung vorliegt. Für Schüler:innen gilt die dringende Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, zum Beispiel einer OP-Maske). Für alle Lehrkräfte und alle an der Schule Beschäftigten gilt die dringende Empfehlung zum Tragen einer Atemschutzmaske, zum Beispiel einer FFP2-Maske. Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sind Personen ausgenommen, die aufgrund einer eigenen Beeinträchtigung oder zur Ausübung ihres Berufs – zum Beispiel in der Sprachförderung – keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Außerdem muss beim Essen und Trinken sowie allein in einem Raum keine Maske getragen werden. Schüler:innen, die die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen, brauchen im Freien keine Maske tragen – sowie Schüler:innen der allgemein bildenden Schulen, sofern sie sich im Freien in ihrem Klassenverband aufhalten und den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.

NIEDERSACHSEN: Für alle Schuljahrgänge gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht. Die Maske darf abgenommen werden, wenn die Person einen Sitzplatz eingenommen hat und der Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann im Unterricht kurzzeitig von einzelnen Personen abgenommen werden, wenn dies zwingend für die Unterrichtsziele erforderlich ist, z.B. im Sprachunterricht. Im Sportunterricht kann ebenfalls vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung abgesehen werden, wenn die Vorgaben für den Schulsport im Übrigen eingehalten werden. Außerdem muss außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung in von der Schule besonders gekennzeichneten Bereichen getragen werden, in denen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die Einhaltung des Abstandsgebots nicht gewährleistet werden kann. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Personen mit einer ärztlich bestätigten entsprechenden Beeinträchtigung. Das Zusammentreffen von Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Kohorten soll, soweit wie möglich, vermieden werden. Falls dieses nicht gewährleistet werden kann, ist auch in den Pausen eine Maske zu tragen. Bei versetzten Pausenzeiten oder kohortenspezifischen Pausen kann das Masketragen entfallen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände müssen grundsätzlich alle Schüler:innen eine Alltagsmaske tragen. Ab der Jahrgangsstufe 5 gilt auch im Unterricht und am Sitzplatz die Maskenpflicht. Lehrer:innen können Schüler:innen aus pädagogischen Gründen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten von der Maskenpflicht befreien. Die Schüler:innen der Primarstufe sind von der Maskenpflicht im Unterricht ausgenommen. Auch im Offenen Ganztag besteht innerhalb einer festen Gruppe keine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske. Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal müssen bei Tätigkeiten im Unterrichtsraum keine Maske tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird. Ebenfalls keine Maske muss während einer Dienstbesprechung oder Sitzung getragen werden, sofern der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird und die Nachverfolgbarkeit durch eine feste Sitzordnung und deren Dokumentation gewährleistet ist. Von der Maskenpflicht sind Schülerinnen und Schüler nach Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests aus medizinischen Gründen befreit. In diesen Fällen ist in besonderer Weise auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten.

RHEINLAND-PFALZ: Auch in den Grundschulen und Förderschulen gilt – neben der Maskenpflicht auf dem Schulgelände – eine Maskenpflicht im Unterricht. Ausgenommen hiervon sind Schüler:innen im Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen oder tolerieren können. Die Maskenpflicht soll den pädagogischen Erfordernissen und dem Alter der Kinder gemäß umgesetzt werden. Auf regelmäßige Maskenpausen ist zu achten. Die Lehrkräfte und die übrigen Betreuungspersonen an allen Schulen sowie die Schüler:innen der weiterführenden Schulen sollen medizinische Masken tragen. Für Schüler:innen der Klassen 1 bis 4 und der Unterstufen in den Förderschulen werden medizinische Masken empfohlen, es sind aber auch Alltagsmasken weiter zugelassen.

SAARLAND: Für alle Schüler:innen – auch für die Schüler:innen der Klassenstufen 1 bis 4 – sowie für Lehrkräfte, Betreuungs- und Verwaltungspersonal besteht für die gesamte Verweildauer auf dem Schulgelände eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Neben dem regelmäßigen Lüften und dem Masketragen soll auf einen Abstand zwischen den Schüler:innen von möglichst 1,5 Metern geachtet werden. Zudem sollen möglichst feste Gruppen innerhalb eines Jahrgangs gebildet werden. Die beschriebene Maskenpflicht besteht, soweit dem im Einzelfall keine medizinischen Gründe entgegenstehen. Eine Tragepflicht besteht im Freien, zum Beispiel in der Pause, ausdrücklich nicht und kann auch nicht durch die Schule verordnet werden. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes ist zu achten.

SACHSEN: Mund-Nasen-Bedeckungen (sogenannte Alltagsmasken) sind auch im schulischen Bereich nicht mehr ausreichend. Stattdessen ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (mindestens sog. OP-Masken oder auch Atemschutzmasken nach den Standards KN95/N95 und FFP2 oder vergleichbar, jeweils ohne Ausatemventil) zu tragen. Dies gilt vor dem Eingangsbereich von Schulen und in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen, in Schulinternaten sowie bei schulischen Veranstaltungen. Ausgenommen davon sind Schüler:innen bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, sowie Schüler:innen, schulisches Personal und Hortpersonal, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude. Außerdem brauchen in der Primarstufe innerhalb der Klassenräume, in Horten innerhalb der Gruppenräume, auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten unter Beibehaltung der festen Klassen und festen Hortgruppen, im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I, im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sowie im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache keine Masken getragen werden.

SACHSEN-ANHALT: Innerhalb des Schulgebäudes und auf dem Schulgelände ist grundsätzlich immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts gilt nicht für Schüler:innen bis einschließlich Jahrgangsstufe 6, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Im Schulsport besteht für die Lehrer:innen sowie für die Schüler:innen keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Bei Klassenarbeiten, Klausuren und Prüfungsarbeiten mit einer Bearbeitungszeit von mehr als 45 Minuten Dauer kann die Mund-Nasen-Bedeckung während der Stoßlüftung abgenommen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern zwischen allen im Raum befindlichen Personen gewahrt ist. Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres grundsätzlich befreit. Dasselbe gilt für Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist und die dies unter Vorlage entsprechender Nachweise glaubhaft machen können, sowie gegebenenfalls deren Begleitpersonen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Gemäß der Schulen-Coronaverordnung des Bundeslandes gilt Landkreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner:innen in sieben Tagen eine Maskenpflicht im Unterricht auch für Schüler:innen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 (Primarstufe). Die erweitere Maskenpflicht betrifft auch den Schulhof, die Mensa, schulische Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes sowie den Schulweg zwischen Bus- oder Bahnhaltestelle und Schule. Eine täglich aktualisierte Übersicht nach Kreisen bietet die Website des Landes Schleswig-Holstein.

THÜRINGEN: In Thüringen gelten bis zu einer neuen Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung, die am 19.02.2021 in Kraft treten soll, noch die bisherigen Regeln: Es besteht keine generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist vorbeugender Infektionsschutz und soll daher innerhalb des Schulgebäudes dann getragen werden, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Beim Aufenthalt in den Pausen im Freien ist das Tragen einer Maske nicht erforderlich. Die Schulleitung trifft hier die Entscheidung entsprechend der schulischen bzw. räumlichen Situation vor Ort. Für die Schülerbeförderung gelten die allgemeinen Regelungen für den Personennahverkehr.

Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in Grundschulen und weiterführenden Schulen

Nach einer Empfehlung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin

 

* Lehrerinnen und Lehrer und weiteres Betreuungspersonal müssen freien Zugang zu Händedesinfektions-Mitteln haben. Außerdem kann für Jugendliche (ab 10 Jahre) eine unmittelbar beaufsichtigte Händedesinfektion eine praktikable Alternative sein, wenn keine ausreichenden Plätze zum Händewaschen zur Verfügung stehen.
** Ausgenommen Kurssystem (dies betrifft Schüler und Schülerinneninnen der Oberstufe / Sekundarstufe II, die in der Lage sind, Hygieneregeln konsequent zu beachten).
*** Ja bei Einhaltung der Abstandsregel


Wie lange sind/waren Sie in Elternzeit?
Zum Ergebnis
Lassen Sie Ihr Kind entsprechend der Empfehlungen impfen?
Zum Ergebnis