Entscheidend für das Wohlbefinden und die Prognose eines autistischen Kindes ist die frühe therapeutische Förderung (vergleiche Frage: „Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Autismus?“ aus der „Sprechstunde Kinderkrankheiten – Kindergesundheit“; siehe auch rechte Spalte). Die Familie eines autistischen Kindes kann darüber hinaus versuchen, eine „autismusgerechte“ Umgebung zu schaffen. In einem reizarmen Umfeld mit festen, gleichförmigen Strukturen fühlt sich ein autistisches Kind deutlich wohler. Der Umgang mit ihm sollte liebevoll und einfühlsam sein, seine Wünsche respektiert werden.
Außerdem kann ein Kommunikationstraining, das speziell für autistische Patienten und ihre Angehörigen und Freunde entwickelt wurde, sehr hilfreich sein (Adressen beim Autismusverband Deutschland; Internetadresse*: www.autismus.de).
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt, ehem. Direktor
des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München
Die Experten der "Sprechstunde Kinderkrankheiten" beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
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16.12.2008, aktualisiert am 24.08.2011
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