Babykleidung: Was passt bei welchem Wetter?

So oft wie möglich sollten Eltern mit ihrem Baby an die frische Luft. Doch wie warm muss das Kind eingepackt sein? Wir haben Tipps für verschiedene Wetterlagen

von Barbara Weichs, aktualisiert am 01.03.2018

Zu heiß, zu kalt, die Sonne blendet – Babys können noch nicht so einfach mitteilen, wenn ihre Kleidung nicht dem Wetter entspricht. Deshalb wollen viele Eltern genau wissen, wie sie ihr Kleines bei Hitze, kühlem Wind oder Regen anziehen sollen, wenn sie mit ihm nach draußen gehen. Denn frische Luft ist für das Baby wichtig. Wir haben Tipps für jede Wetterlage.

Immer wieder Temperatur kontrollieren

Auch Babys haben schon ein unterschiedliches Wärmebedürfnis. Überprüfen Sie daher unterwegs immer wieder am Nacken, ob es dem Baby zu warm ist. Fühlt er sich trocken und warm an, ist alles in Ordnung. Ist er feucht, ist dem Kind zu warm. Dann ein Teil ausziehen und nach kurzer Zeit Temperatur wieder kontrollieren.

Kalte Hände sind kein Anzeichen dafür, dass ein Baby friert, kalte ­Füße oder kühle Haut am Nacken schon. Außerdem wird seine Haut im Gesicht oft sehr blass. Manche Babys werden unruhig, wenn sie frieren. Ziehen Sie ihm dann am besten ein Kleidungsstück über oder gehen sie nach drinnen. Nach einigen Minuten wieder überprüfen, ob es dem Kind jetzt besser geht.

Als Faustregel gilt: Ziehen Sie dem Baby immer ein Teil Kleidung mehr an, als Sie selbst tragen.

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Kaum den Babyschuhen entwachsen, mischen die Kleinen schon beim Styling mit. Da marschiert die Dreijährige selbstbewusst mit pinkfarbenen Strümpfen zur roten Leggins umher, darüber das türkis-weiß getupfte Sommerkleidchen. Die Füße zieren geblümte Gummistiefel. Wenn Kinder die Kleiderwahl haben, kommen oft wilde Kombinationen heraus.

Experten raten zu ­Gelassenheit. Mit zunehmendem Alter wollen die ­Kleinen nun mal immer mehr Entscheidungen selbst treffen – auch darüber, was sie sich morgens anziehen. Eltern sollten dieses Bedürfnis respektieren, auch wenn ihr Kind dann schräg gekleidet herumläuft.

Nicht auszuhalten? Dann könnte ­dies ein Kompromiss sein: An zwei Tagen der Woche bestimmt das ­Kleine, was es trägt, an den restlichen Tagen Mama oder Papa. Wenn der Entscheidungsprozess morgens zu lange dauert, am Abend vorher die Sachen gemeinsam herauslegen. Außerdem gilt: Das Wetter hat ein Mitbestimmungsrecht. Ist es kühl und regnerisch, müssen die neuen Sandalen gegen ­feste Schuhe getauscht werden.