Enny und Mo – Wer malt die Blätter an?

Zusammen erleben der kleine Bär Mo und seine Freundin Enny, die Ente, viele spannende Abenteuer. Eine Hörgeschichte, gesprochen von Schauspieler Sebastian Rudolph


Der Herbst liegt in der Luft, das spürt Mo ganz genau. Die Blätter der Laubbäume leuchten in allen Farben. Da haben Enny und Mo eine Idee. Viel Spaß beim Anhören!


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Sebastian Rudolph

Interview mit Sebastian Rudolph: "Lasst euch mitreißen"

Brummen wie Bär Mo, piepsen wie Ente Enny – der Schauspieler Sebastian Rudolph ist die neue Stimme. Hier verrät er uns ein bisschen von sich

Ente Enny oder Bär Mo – die Figuren sind ja ziemlich verschieden. Welche war schwerer zu sprechen?

Die Ente. Die liegt am weitesten von meiner natürlichen Stimme weg.

Wonach entscheiden Sie, welche Stimme sie ­einer Figur geben? Und wie schaffen Sie es, immer bei dieser zu bleiben, auch wenn unterschiedliche Charaktere auftreten?

Das entscheide ich nach den Charakteren und der ­Kör­perlichkeit der Figur. Manchmal muss man auch mehrere Stimmen ausprobieren. Die Stimme muss innerlich passieren. Auf Gestik und Mimik verzichte ich, damit es keine Geräusche am Mikrofon gibt. Damit die ­Stimme gleich bleibt, dafür ist meine Regisseurin da – die passt auf.

Wie sind Sie zum Schauspielen gekommen? Was war Ihre erste Rolle?

Meine Eltern waren auch am Theater. Als Kind fand ich das langweilig, aber als ich das erste Mal auf einer Probe war, da wollte ich das auch werden. In der Schule habe ich dann angefangen – den George in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf".

Wie bereiten Sie sich auf eine Rolle vor, zum Beispiel jetzt, als Sie die Geschichten für Enny und Mo im Studio eingelesen haben?

Ich lese sie zu Hause für mich. Kindergeschichten probiere ich manchmal an meinem kleinen Sohn aus.

Was sind Ihre Tipps an Eltern, die ihren Kindern lebendig vorlesen wollen: Worauf kommt es an?

Nicht belehrend lesen oder als ob Kinder schwer von Begriff wären. Sich selber von den Geschichten mitreißen lassen. Bei Gruselstellen vielleicht Wörter entschärfen.

Was haben Sie Ihren Kindern vorgelesen – und wann haben Sie angefangen, ihnen vorzulesen?

Von ganz klein an – Bilderbücher, Wimmelgeschichten und dann alle Klassiker. Lieblinge waren Pippi Lang­strumpf und Der kleine Kapitän.

Was war Ihr Lieblingsbuch, als Sie klein waren – und wer durfte vorlesen?

Mein Vater hat vorgelesen. Robinson Crusoe, Die Höhlenkinder und Herr der Ringe.

Was ist Ihr aktuelles Projekt?

Ich drehe einen Krimi, arbeite an der zweiten Staffel von "Dark" und spiele natürlich Theater am Thalia in Hamburg. Dazwischen gehe ich segeln.

Was möchten Sie Enny und Mo mit auf den Weg geben?

Bleibt weiter so gute Freunde – etwas Besseres gibt es nicht

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