Pilates: Bodystyling für Bauch und Po

Genau das Richtige, um die Figur fit zu machen: Pilates. Und auch dem Rücken tut das Trend-Workout gut. Viel Spaß mit unseren Übungen!
von Baby und Familie, aktualisiert am 08.11.2016

Pilates: Sanftes Training, das viel Konzentration erfordert

W&B/Christine Beckmann

Flacher Bauch, starker Rücken – mit unserem Pilates-Workout kein Problem. Es dehnt und kräftigt genau die Muskelpartien, die es meist am nötigsten haben. Zudem mobilisiert es die Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor.

Eigentlich gibt es die Methode, die von dem deutschen Krankenpfleger Joseph Pilates entwickelt wurde, schon seit den 1920er Jahren. Doch vor einigen Jahren erlebte sie in den Fitnessstudios ein Riesen-Revival.

Alles geht von der Körpermitte aus

Zwei Dinge sind entscheidend: Ihr Powerhouse und Ihre Atmung. Powerhouse? Nie gehört? Pilates nannte so den Bereich der Körpermitte, der die tiefe Bauch- und Rücken- sowie Po- und Beckenbodenmuskulatur umfasst. Das Powerhouse stabilisiert den Körper, richtet ihn auf. Dafür spannen Sie die Muskulatur an und ziehen den Bauchnabel nach innen zur Wirbelsäule. Das Ganze heißt dann "das Powerhouse aktivieren" und ist wichtiger Bestandteil jeder Übung.

Um trotz Körperspannung viel Sauerstoff zu bekommen, atmen Sie bei Pilates tief in den Brustkorb. Dabei weitet er sich zur Seite hin. Mit unserer ersten Übung lernen Sie beides: richtig zu atmen und Ihr Powerhouse zu aktivieren. Das ist anfangs nicht ganz einfach. Doch mit etwas Geduld wird es Ihnen bald gelingen.

Führen Sie die Bewegungen sehr konzentriert, kontrolliert und exakt aus. Lassen Sie die Übungen möglichst fließend ineinander übergehen. Am besten trainieren Sie zwei-, dreimal die Woche 30 Minuten in aller Ruhe, ohne Telefon, Musik und Kindergequassel. Wenn Sie gerade ein Baby bekommen haben oder schwanger sind, sollten Sie vorher Ihren Arzt fragen. Bei Problemen an Wirbelsäule oder Bandscheiben oder bei akuten Rückenschmerzen ist das Workout nicht für Sie geeignet.

Aktiv gegen Cellulite

Schöne, straffe Haut – mit einem Workout wie Pilates tun Sie dafür schon eine ganze Menge. Denn um ungeliebten Cellulite-Dellen vozubeugen, hilft vor allem: Muskel auf- und Fett abbauen. Das funktioniert am besten mit Sport und gesunder, fettarmer Ernährung. In Sachen Bewegung ist neben Gymnastik besonders Ausdauersport gut. Zwei- bis dreimal die Woche sollten Sie sich mindestens eine halbe Stunde auf den Weg machen, um zu joggen, zu radeln oder zu schwimmen. Faustregel: Seien Sie immer nur so schnell unterwegs, dass Sie sich noch unterhalten können.

Ideale Unterstützung nach dem Sport: Wechselduschen und Massagen. Sie regen die Durchblutung und den Stoffwechsel der Haut zusätzlich an. Zum Beispiel: zirka zehn Minuten sanft die Oberschenkel massieren oder die Haut zupfen. Mit einem pflegenden Öl wird das für die Haut zur Wohltat. Wer möchte, kann auch spezielle Cellulite-Kosmetika verwenden, die Wirkstoffe wie Koffein, Rosskastanien- oder Birkenblätter-Extrakt enthalten.


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