Kangatraining: Workout mit Baby

Beim Kangatraining hat man den süßesten Sportpartner der Welt: das eigene Baby. Die Übungen schaukeln es sanft und machen Mütter so richtig fit

von Barbara Weichs, aktualisiert am 29.12.2015
Kangatraining

Macht Mutter und Kind Spaß: Das Kangatraining


Wie praktisch: Wer Kangatraining macht, braucht keinen Babysitter. Denn das Kleine ist beim Workout dabei. In der Tragehilfe sitzt es bei den meisten Übungen vor Mamas Brust – und das fordert Muskeln und Kondition zusätzlich. Mittlerweile wird dieses Training in vielen deutschen Städten angeboten. "Perfekt, um nach Schwangerschaft und Wochenbett wieder fit zu werden und zur alten Figur zu finden", sagt Dr. Simone Koch, Gynäkologin und Kangatrainerin aus Berlin. Positiver ­Effekt fürs Baby: "Es wird durch die Bewegungen der Mutter sanft geschaukelt und reagiert mit seiner Tiefenmuskulatur mit." Gut für das Gleichgewicht und die motorische Entwicklung! Viele Babys schlafen zudem ein.

Expertin Dr. med. Simone Koch, Gynäkologin und Kangatrainerin

Grünes Licht vom Arzt einholen

Mit dem Training können Sie nach dem Wochenbett beginnen, wenn sich der Abstand zwischen den geraden Bauchmuskeln wieder verringert hat. Der Frauenarzt kontrolliert ­dies bei der Abschlussuntersuchung sechs bis acht Wochen nach der Entbindung. Sie benötigen eine Tragehilfe, in der das ­Baby möglichst die physiologische Anhock-Spreizhaltung einnehmen und das Köpfchen gestützt werden kann. Trainieren Sie am besten zwei-, dreimal die Woche. Unsere Übungen können Sie frei kombinie­ren. Ist das Kleine sehr munter: am Boden starten.


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