Schwangere brauchen mehr Jod

In der Schwangerschaft steigt nicht nur der Jodbedarf der Mutter, auch das Ungeborene benötigt das Spurenelement. Unsere Rezepte geben Ihnen Kochanregungen
von Julia Rotherbl, aktualisiert am 10.02.2016

Jod ist zum Beispiel in Seefisch enthalten. Schwangere haben einen erhöhten Bedarf

PhotoDisc/ RYF

Jod ist ein wichtiges Spurenelement – vor allem für Schwangere. Sowohl Mutter als auch Kind brauchen es, um Schilddrüsenhormone zu produzieren. Diese Hormone sind an der Regulierung zahlreicher Stoffwechsel- und Wachstumsprozesse beteiligt. 230 Mikrogramm Jod sollten Schwangere täglich zu sich nehmen, Stillende Frauen sogar 260 Mikrogramm. Eine unzureichende Jodzufuhr während der Schwangerschaft kann zu Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen führen.

Seefisch essen und mit Jodsalz würzen

Da in den Böden, auf denen hierzulande Nahrungsmittel angebaut werden und Nutztiere weiden, nur wenig Jod vorkommt, sind auch viele Lebensmitteln jodarm. Experten empfehlen deshalb insbesondere Schwangeren, mehrmals pro Woche Seefisch zu essen und ihre Speisen mit Jodsalz zu würzen. Auch pasteurisierte Milch und Milchprodukte enthalten Jod. Weil viele Frauen trotzdem nicht die erforderliche Jodmenge pro Tag erreichen, um ihren Bedarf ausreichend zu decken, ist oft die Einnahme von zusätzlichen Jodidtabletten sinnvoll. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Frauenarzt.

Sie wissen nicht, welche Gerichte Jod enthalten? Wir haben Ihnen einige Rezepte zusammengestellt.


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