Nachwehen

Nach der Geburt setzen in der Regel die Nachwehen ein. Sie dienen der Rückbildung der Gebärmutter
14.02.2014

Stillen kann Nachwehen verstärken, denn dabei wird Oxytocin ausgeschüttet

W&B/iStock

Nach der Geburt eines Kindes treten Nachwehen auf. Die Kontraktionen der Gebärmutter tragen zur Rückentwicklung der Gebärmutter bei und zum Blutstillen. Außerdem unterstützen sie den Wochenfluss.

Die Gebärmutterrückbildung und die damit einhergehenden Nachwehen können bereits einige Stunden nach der Geburt beginnen und dauern in der Regel auch die darauffolgenden Tage an. Frauen empfinden die Kontraktionen als unterschiedlich stark: von einem unauffälligen Ziehen bis hin zu richtig schmerzhaften Nachwehen. Mit der Schmerzintensivität von echten Wehen sind sie allerdings in den meisten Fällen kaum zu vergleichen.

Stillen kann Nachwehen fördern

Gerade beim Stillen kann ein Zusammenziehen der Gebärmutter spürbar sein. Der Grund: Das Hormon Oxytocin beeinflusst nicht nur die Milchausschüttung, sondern fördert auch die Nachwehen. Stillen kann auf diese Weise zur Rückbildung beitragen.

Frauen, die bereits mehrere Kinder geboren haben, empfinden oft stärkere Nachwehen. Gegen die Schmerzen kann zum Beispiel das Auflegen einer Wärmflasche helfen.

Achtung: Nicht zu verwechseln sind die Nachwehen mit den Nachgeburtswehen. Diese tragen nach der Entbindung dazu bei, dass der Mutterkuchen ausgestoßen wird.


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