Der Mutterpass: Seite 14 bis 16

Weiterführende Ultraschalluntersuchungen, Abschlussuntersuchung und die Beurteilung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett hält der Arzt auf den Seiten 14 bis 16 des Mutterpasses fest

von Julia Schulters, aktualisiert am 30.09.2014

Seite 14: Weiterführende Ultraschalluntersuchungen

Hier ist Platz für die Ergebnisse weiterer Ultraschalluntersuchungen:

Weiterführende Ultraschalluntersuchungen: Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder Fehlbildung werden diese Untersuchungen durchgeführt.
Dopplersonografische Untersuchungen: Spezieller Ultraschall, bei dem die Blutversorgung überprüft wird


Seite 15: Abschlussuntersuchung, Epikrise (Beurteilung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett)

Auf dieser Seite werden alle Besonderheiten der Geburt und des Wochenbetts dokumentiert.

Geburt:
Abkürzungen:
SP: Spontangeburt,
S: Schnittgeburt
Vag.Op.: Zangen – oder Saugglockengeburt,
SL: Schädellage, der Kopf des Babys schaut nach unten
BEL: Beckenendlage, Steißlage
QL: Querlage, das Kind liegt quer
APGAR-Zahl: Gleich nach der Geburt wird der Zustand des Babys mit dem so genannnten APGAR-Schema beurteilt. In diesem Schema reicht die Punktzahl von 0 bis 10. Ganz fitte Neugeborene haben einen APGAR-Wert von neun bis zehn.
pH-Wert: Damit wird der Säuregrad des Blutes in der Nabelschnurarterie des Kindes angegeben

Wochenbett: Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus prüft der Arzt bei einer Abschlussuntersuchung die Rückbildung der Gebärmutter. Außerdem dokumentiert er den Heilungsverlauf bestimmter Geburtsverletzungen, wie zum Beispiel eines Dammrisses.

Anti-D-Prophylaxe: Um einer Rhesusunverträglichkeit bei der nächsten Schwangerschaft vorzubeugen, spritzen Ärzte Rhesus-negativen Schwangeren mit einem Rhesus-positiven Kind direkt nach der Geburt das so genannte Anti-D-Immunglobulin.

Seite 16: Abschlussuntersuchung (6.-8. Woche nach der Geburt)

Auf dieser Seite notiert der Arzt die Ergebnisse der Abschlussuntersuchung.
2. Untersuchung nach Entbindung: Hierbei kontrolliert der Frauenarzt den gynäkologischen Befund, er überprüft Blutdruck und Urin. Außerdem informiert er die Mutter über die wichtigsten Früherkennungsuntersuchungen für ihr Baby.


Wie oft war Ihr Kind im vergangenen Jahr krank?
47,2%
34,53%
18,27%
ein- bis dreimal
vier- bis siebenmal
gar nicht
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1538
Haben Sie den Geburtsmonat Ihres Kindes geplant?
41,57%
32,31%
26,12%
Das war uns nicht wichtig
Daran haben wir gar nicht gedacht
Klar, im Frühling/ Sommer/ Herbst/ Winter Geburtstag zu haben, ist doch viel schöner
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1501