So schützen Sie Kinderhaut in der Kälte

In den kalten Monaten braucht Kinderhaut mehr Pflege. Beim Spielen und Toben im Schnee schützen spezielle Cremes besonders gut. Worauf Sie achten sollten

von Ralf Schlenger, aktualisiert am 28.04.2017

Babys Haut ist fünfmal dünner als die der Eltern


Die Haut von Babys ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen und erlebt alles intensiver: Berührungen, aber auch Kälte und trockene Luft. Im Winter sollten Sie der zarten Hülle von Säuglingen und Kleinkindern deshalb eine Extraportion Pflege zukommen lassen. In der Kälte bildet die Haut weniger Fett und Feuchtigkeit. Heizungsluft in Wohnräumen verstärkt das Problem.

Gesicht und Hände des Kindes schützen Sie am besten mit einer reichhaltigen Creme. Sie enthält rückfettende, entzündungs- und reizlindernde Zutaten: beispielsweise Sheabutter, Mandel- oder Nachtkerzenöl oder Ringelblumenextrakt. Hilfe bei der Auswahl geeigneter Produkte bekommen Sie in Ihrer Apotheke.

Fetthaltige Cremes schützen

Spezielle Wind- und Wettercremes wappnen die Kleinen bei Minusgraden. Die Präparate sind sehr fett, und es steckt fast kein Wasser in ihnen – im Gegensatz zu herkömmlichen Cremes, deren Wasseranteil auf der Haut gefrieren kann. Zu Hause entfernen Sie die Wettercreme wieder.

Auch UV-Schutz braucht Kinderhaut im Winter. Die Lichtintensität kann an klaren Tagen mittags sehr hoch sein. Besonders, wo Schnee und Eis die Sonnenstrahlen vielfach spiegeln. Also bei längerem Aufenthalt im Freien bitte daran denken. Es gibt fette Kinder-Lichtschutzcremes, die die Haut auch ein wenig vor Kälte und Trockenheit schützen.

Zum UV-Schutz beraten lassen

UV-Cremes auf Pigmentbasis sind für Kinder besser geeignet als Produkte mit synthetischen Filtern. Sie können aber leicht austrocknend wirken. Lassen Sie sich am besten in Ihrer Apotheke beraten.

Mütze und Schal sind bei Kühlschranktemperaturen natürlich ebenfalls ein Muss. Kinder verlieren viel Wärme über ihren relativ großen Kopf. Ansonsten gilt das Zwiebelschalenprinzip: Mehrere dünne Kleidungsstücke isolieren besser als ein dickes. Und sie sind flexibler zu handhaben, wenn es den Kleinen zu warm wird.

Denken Sie auch daran, den Kinderwagen mit Regen- und Schneeschutz sowie einer Decke auszustatten. Bei eisigen Temperaturen leistet auch ein Winterfußsack sehr gute Dienste.


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