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U4: Kopf halten - Die Motorik im Fokus

Ihr Baby wird nun immer beweglicher. Es zappelt mit Armen und Beinchen, sollte den Kopf in Bauchlage halten können und beginnt vielleicht schon sich zu drehen

aktualisiert am 11.06.2021

Wann findet die U4 statt? Zwischen dem dritten und vierten Lebensmonat ist es Zeit für diese Untersuchung.

Was passiert bei der U4? Der letzte U-Termin ist zwar noch nicht lange her, aber für Ihr Kind hat sich schon eine ganze Welt verändert: Es hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sein erstes, bewusstes Lächeln gezeigt und bestimmt versucht, Ihre Brille oder Kette oder Ihre Nase zu greifen. Bei solchen Entwicklungsschritten ist es dann auch Zeit für einen Vorsorge­termin: Kann das Kind seinen Kopf eigenständig halten? Greift es nach Gegenständen? Erwidert es ein Lächeln? Wie ist die Stimmung bei Eltern und Kind? Lässt sich das Baby gut beruhigen? Viele Untersuchungselemente führt der Kinderarzt spielerisch durch, so dass sie die Eltern gar nicht als solche erkennen.

Körperlich werden Größe, Kopfumfang und Gewicht festgehalten, die Atmung sowie verschiedene Reflexe überprüft. Erstmals wird auch der sogenannte Brückner-Test mit den Augen gemacht: Der Arzt oder die Ärztin leuchtet aus verschiedenen Winkeln in die Augen des Babys. Dabei fällt das Licht auf den roten Augenhintergrund und wird dort zurückgeworfen – was dann in ­etwa so aussieht wie die roten ­Augen auf mit Blitzlicht ausgeleuchteten Fotos. Der Arzt oder die Ärztin kann dadurch auf verschiedene Fehlsichtigkeiten schließen. Und: Nachdem zur U3 die Impfberatung stattfand, ist spätestens jetzt Zeit für die erste Grundimmunisierung – eine Mehrfachimpfung gegen Krankheiten wie Keuchhusten, Kinderlähmung und Tetanus. Falls diese Impfung nicht schon durchgeführt wurde, sollte der Termin für die U4 bereits zur neunten Lebenswoche stattfinden, um den empfohlenen Impfplan einzuhalten.

Gut zu wissen: Durchaus möglich, dass der Arzt wissen möchte, wie sich Schlaf-und Trinkverhalten, Verdauung und ähnliches beim Kind entwickelt haben. Darauf sollten Eltern vorbereitet sein. Gibt es also auf einem Gebiet zuhause größere Probleme, ist es hilfreich, wenn sie sich bereits ausführliche Notizen dazu gemacht haben und zum Beispiel ein Protokoll der Schlaf- oder Essenszeiten vorlegen können.


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