Sport mit Baby: Was macht Sinn – und Spaß?

Mütter haben oft Stress. Doch Sport ist wichtig: Er entspannt und beugt Rückenschmerzen vor. Diese Angebote mit Baby gibt's

von Julia Jung, aktualisiert am 25.08.2016

Baby-Yoga: Kind bespaßen als Teil der Übung


Sport für Eigenbrötler war gestern – jetzt ist Baby immer dabei. Gut, dass es so viele verschiedene Angebote für Mütter nach dem Wochenbett gibt. Unser Check sagt, wie sie funktionieren, welche Voraussetzungen nötig sind und welche Vorteile die Aktivitäten mit sich bringen.

 

Kanga-Training

Was muss man tun? Das Kind in die ­Trage ­setzen und auf die ­Trainerin hören. Das Gruppentraining verläuft ähnlich wie ­eine Aerobic-Stunde, nur eben mit Kind vorm Bauch. Die Übungen sind durch das zusätzliche Gewicht umso effektiver.

Kein Problem, wenn das ­Baby ­gerne in der Trage sitzt, älter ist als sechs bis acht Wochen und ­einen die Aerobic­-Musik nicht nervt.

Netter Nebeneffekt: Man lernt andere Mütter kennen.

 

Sport mit Buggy

Was muss man tun? Mit Kind und Kinderwagen in den nächsten Stadtpark fahren. Dort wartet die Trainerin mitsamt weiteren Mutter-Karre-Gespannen. Gemeinsam traben ­alle ­eine Runde durch den Park, anschließend gibt es Übungen am und neben dem Kinderwagen.

Kein Problem, wenn das Baby ­gerne im Buggy oder Kinderwagen sitzt oder liegt, ­einen schlechtes Wetter nicht vom Sport abhält und man mindestens in der Nähe einer größeren Stadt wohnt, wo die Kurse angeboten werden.

Netter Nebeneffekt: Man ist gemeinsam mit anderen an der frischen Luft.

 

Mutter-Baby-Yoga

Was muss man tun? Sich entspannen. Nebenher das Baby massieren oder leichte Bewegungsübungen mit oder neben ihm machen.

Kein Problem, wenn die ­Mutter sich auch auf die Entspannungsübungen einlassen kann, wenn sechs Mini-Yogis gleichzeitig im Quengel-Modus sind.

Netter Nebeneffekt: Man trifft andere entspannte Mütter.

 

Fitness-Studio mit Kinderbetreuung

Was muss man tun? Sich vorab informieren, ob und wann im Studio tatsächlich jemand für die Kinder da ist. Am besten einen Kennenlern-Termin vereinbaren, bei dem die Mama noch nicht in der Umkleide verschwindet.

Kein Problem, wenn das ­Baby ­keine Berührungsängste mit fremden ­Menschen und Kindern hat.

Netter Nebeneffekt: Man lernt auch mal andere Leute als nur ­Mütter kennen. Das Baby spielt sich ­müde, und anschließend können Mama und Kind gemeinsam ausruhen.

 

Sport vor dem Bildschirm

Was muss man tun? Sportecke im Wohnzimmer einrichten und Online-Kurs mit Vorturner oder DVD starten.

Kein Problem, wenn das Baby ­gerne neben der sportelnden Mutter sitzt oder liegt und man keine Motivation in Form von Trainerin, Gruppe und festen Zeiten braucht.

Netter Nebeneffekt: Man hat seine Ruhe.


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