{{suggest}}


So schützen Sie Kinderhaut in der Kälte

In den kalten Monaten braucht Kinderhaut mehr Pflege. Beim Spielen und Toben im Schnee schützen spezielle Cremes besonders gut. Worauf Sie achten sollten

von Ralf Schlenger, aktualisiert am 29.11.2018
Mein Winterschutz

Babys Haut ist fünfmal dünner als die der Eltern


Warum haben Kinder im Winter häufig Hautprobleme?

Winterluft ist nicht nur kälter, sondern auch trockener als Sommerluft. Sie entzieht der Haut mehr Feuchtigkeit. Trockene Heizungsluft verstärkt das Problem noch. Dazu kommen Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen. All das setzt gerade Kinderhaut zu, die dünner, fettärmer und damit auch empfindlicher ist als die von Erwachsenen. Sie stellt noch keine gute Barriere dar.

Welche Pflege braucht trockene Kinderhaut?

Es kommt auf eine gute Mischung aus Fett und Feuchtigkeit an. Tagsüber hilft eine feuchtigkeitsspendende Lotion oder Creme. Nachts kann eine hautschützende Pflegecreme guttun. Gehen Eltern mit dem Kind an die kalte Luft, schützt eine fettende Salbe Gesicht und Nase. Für die Lippen eignet sich ein Fettstift. Ohren schön warm einpacken!

Und dann heißt es: Viel Fett hilft viel?

Nein. Es gilt: dünn auftragen! Bei zu viel Fett kann die Haut nicht atmen. Die Pflege- und Schutzprodukte für empfindliche Haut sollten zudem frei von Parfüm-, Farb- und Konservierungsstoffen sein.

Wie lässt sich noch vorbeugen?

Sorgen Sie in Innenräumen für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, etwa mit feuchten Tüchern auf der Heizung. Heizen Sie nicht zu stark, und achten Sie auf atmungsaktive, reizarme Bekleidung – am besten aus Baumwolle.

Wann sollten Eltern zum Arzt?

Verschwinden Hautprobleme nicht bald oder breiten sie sich sogar aus, sollten Sie den Arzt um Rat fragen. Das gilt besonders für Familien, in denen bereits Allergien und Hautprobleme bekannt sind.


Wie stellen Sie sich die ideale Geburt vor?
Zum Ergebnis
In welchem Alter hat Ihr Kind durchgeschlafen?
Zum Ergebnis