Massagegriffe gegen Beschwerden bei Babys

Eine sanfte Massage stärkt Babys Wohlbefinden. Manche Griffe können sogar Beschwerden wie Bauchweh oder Schnupfen lindern

von Tina Haase und Julia Wölkart, 17.04.2014
Streichelmassage

Eine sanfte Massage stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind


Berührungen senden Botschaften in den Körper, und schon Babys reagieren darauf. Manche Streicheleinheiten entspannen, manche regen an. "So kann man mit den richtigen Handgriffen kleine Beschwerden lindern", erklärt die Kinder-Physiotherapeutin und Shiatsu-Lehrerin Karin Kalbantner-Wernicke aus Hochheim bei Wiesbaden. Das Beste: Die Übungen, die die Expertin für Baby und Familie zusammengestellt hat, lassen sich leicht erlernen.

Karin Kalbantner-Wernicke

Übungen unterstützen Wohlbefinden

Alles, was Sie brauchen, sind warme Hände, eine Decke, Ruhe und Zeit. Dem Baby ziehen Sie am besten einen bequemen Body an. Sollte es während der Massage quengeln, unruhig werden oder Ihrem Blick ausweichen, braucht es eine Pause. Zeigt es, dass es eine bestimmte Technik nicht mag, erzwingen Sie sie nicht. Wichtig: "Die Übungen sind kein Therapieersatz", sagt Karin Kalbantner-Wernicke. Bei starken Schmerzen oder länger andauernden Beschwerden bitte immer zum Arzt! Bei Infekten, Fieber und Hautausschlägen dürfen die Übungen nicht durchgeführt werden.

Bauchschmerzen, Schnupfen, Schlafprobleme: Vier Massagegriffe


Haben Sie in der Stillzeit Alkohol getrunken?
Zum Ergebnis
Wie hat Ihr Kind schwimmen gelernt?
Zum Ergebnis