Karte: FSME-Risikogebiete in Deutschland

Die sogenannte Frühsommer-Meningo-Enzephalitis wird von Zecken übertragen. In welchen Regionen sie besonders häufig auftritt

von Vanessa von Blumenstein, Anja Kopf, aktualisiert am 16.07.2018
Kind liegt in Wiese

Im Gras liegen macht Spaß. Doch Vorsicht: Hier können Zecken lauern


Vor allem von April bis Oktober liegen sie auf der Lauer – Zecken. Besonders in den wärmeren Monaten sind die Spinnentiere aktiv und warten in hohem Gras, auf Waldlichtungen und in Hecken auf ihr nächstes Opfer. Streifen wir durch Wald und Wiesen, können die Parasiten an unseren Körper gelangen. Dort krabbeln sie zu einer ihnen genehmen Stelle – etwa Kniekehlen, Achselhöhlen, Hals oder Haaransatz – und stechen zu.

Zecken übertragen Krankheiten

Mit manchmal schlimmen Folgen: Die Zecken können Erreger in sich tragen, die Borreliose oder gar Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), eine unter Umständen lebensbedrohliche Gehirn- und Hirnhautentzündung, herrvorrufen können. Doch während es gegen Borreliose keine vorbeugende Impfung gibt, kann man sich gegen FSME immunisieren lassen. Und: Im Gegensatz zur Borreliose tritt die FSME hauptsächlich in bestimmten Gebieten auf. Dazu zählen zum Beispiel große Teile Bayerns und Baden-Württembergs. Unsere Übersicht zeigt die FSME-Risikogebiete in Deutschland – mit Klick auf die Karte erfahren Sie auch den Namen des jeweiligen Landkreises.

Impfung im Risikogebiet empfohlen

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung Personen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder Urlaub machen (siehe Karte). Das gilt vor allem für jene, die durch ihr Verhalten sehr wahrscheinlich oder sogar regelmäßig mit Zecken in Kontakt kommen – zum Beispiel beim Wandern oder als Förster. Auch Kinder können ab einem gewissen Alter geimpft werden. Der Haus- oder Kinderarzt kann dazu beraten. Um den vollen Schutz zu erlangen, sind drei Impfungen notwendig. Anschließend wird die Impfung üblicherweise alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt.


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