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Der Mama-Coach: Die innere Leichtigkeit wiederentdecken

Im Laufe des Lebens weicht die Leichtigkeit oft dem Alltag. Dabei würde sie uns oft vor überflüssigen Grübeleien schützen. Doch wir können sie wiederentdecken, indem wir uns unsere Kinder zum Vorbild nehmen

18.06.2019
Kissenschlacht

Kissenschlacht?! Das fühlt sich ein bisschen so an, als wäre man auch wieder ein Kind


Was wir von Kindern lernen können

Wenn wir Kinder beim Spielen beobachten, scheint es, als würden sie alles um sich herum vergessen. Mit ihrer Lebensfreude und Neugierde sind sie absolut präsent im Moment und tun einfach das, worauf sie gerade Lust haben. Dabei lassen sie ihren Emotionen freien Lauf: Stolpert ein Kind, fängt es an zu weinen, aber ein paar Minuten später ist der Schmerz auch schon vergessen und es wird aus tiefstem Herzen gelacht. Und das nicht zu selten: Studienergebnissen zufolge lachen Kinder bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene nur 15 Mal. Wann haben wir verlernt, die Dinge mit kindlicher Leichtigkeit zu nehmen?

Je älter wir werden, desto mehr Erfahrungen machen wir. Besonders negative Erlebnisse, die uns verletzt haben, sorgen dafür, dass wir Ängste entwickeln. Viele Erwachsene sind deshalb geplagt von ständigen Grübeleien, zum Beispiel darüber, was andere Menschen von ihnen denken könnten. Außerdem tragen sie eine größere Verantwortung für ihr Leben.

Kinder müssen sich noch keine Gedanken darüber machen, ob sie mit ihrem Job genug verdienen, um die Miete bezahlen zu können. Bei Entscheidungen hören die Großen meist auf ihre Vernunft, während Kinder aus dem Bauch heraus entscheiden. Kurzum: Kindern fällt es leichter, das Leben im Hier und Jetzt zu genießen.

Mit folgenden Ideen können wir unsere eigene Leichtigkeit wieder zum Vorschein bringen.

Begeisterung leben

Versuchen Sie einmal, Ihre kindliche Neugierde wieder zu spüren. Kinder empfinden oft eine starke Bewunderung für die kleinen Dinge im Leben. Sie brauchen nicht viel, um glücklich zu sein – manchmal reicht auch schon ein Marienkäfer und sie kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Betrachten Sie die Welt aus Kinderaugen und saugen Sie mit allen Sinnen auf, was Ihnen begegnet. Nehmen Sie den Geruch einer Blume wahr und erfreuen Sie sich an ihrer Schönheit. Lassen Sie sich von Ihren Mitmenschen faszinieren, fragen Sie sie nach ihrem Leben und hören Sie interessiert zu. So stärken Sie die wunderbaren Gefühle der Verbundenheit und Achtsamkeit, die Sie als Kind so intensiv gespürt haben.

Alte Interessen wiederentdecken

Erinneren Sie sich daran, wer Sie damals waren. Gehen Sie in sich und machen Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Was haben Sie als Kind besonders gerne gemacht? Gab es ein bestimmtes Hobby oder Interessen, die Sie mittlerweile vernachlässigt haben? Was konnten Sie besonders gut? Was war Ihr Lieblingsort und Ihr Lieblingsessen? Viele Dinge, die uns früher Freude bereitet haben, werden dies auch heute noch tun.

Um die eigene Kindheit besser ins Gedächtnis zu rufen, kann es helfen, einen Blick in alte Tagebücher oder Fotoalben zu werfen. Eltern und Verwandten können sicherlich auch viel darüber erzählen, was Sie früher ausgemacht hat.

Das Kind zum Vorschein kommen lassen

Mit diesen Aktivitäten könnnen Sie sich wieder wie ein Kind fühlen:

  • Bauen Sie eine Sandburg im nächsten Urlaub
  • Basteln Sie sich eigenen Schmuck
  • Sehen Sie sich alte Lieblingskinderfilme und -serien an
  • Gehen Sie auf dem Spielplatz schaukeln
  • Besuchen Sie einen Vergnügungspark
  • Veranstalten Sie eine Pyjamaparty mit Kissenschlacht
  • Tanzen und singen Sie im Zimmer
  • Machen Sie einen Spieleabend
  • Besorgen Sie sich einen Tuschkasten und werden Sie kreativ
  • Kochen Sie Ihr Lieblingsessen aus Ihrer Kindheit
  • Gehen Sie Trampolinspringen
  • Decken Sie sich mit den Süßigkeiten ein, die Sie am liebsten mochten
  • Kuscheln Sie sich in Ihr Bett und lauschen Sie einem Hörspiel zum Einschlafen

Vielleicht sollten wir das Leben nicht zu ernst nehmen und den Kopf öfter mal ausschalten. Auch, wenn es manchmal gar nicht so einfach ist und wir uns zu sehr mit unserer Erwachsenenrolle identifizieren – das Kind steckt in jedem von uns! Wir müssen uns nur selbst erlauben, es öfter zu zeigen.

Hinweis:

Dieser Inhalt wurde von unserem Kooperationspartner 7Mind zur Verfügung gestellt und von der Baby-und-Familie-Redaktion nach wissenschaftlichen Standards geprüft und in Teilen überarbeitet.


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