Hypno-Birthing: Entspannte Geburt

Kann Hypnose die Geburt erleichtern? Ja, zumindest Selbsthypnose. Die Schwangere erlernt die Technik vorher – und behält die Kontrolle

von Peggy Elfmann, aktualisiert am 08.12.2014

Willenlose Menschen durch schwingende Pendel – Hebamme Vera Luft aus Forst kennt die Vorurteile über ­Hypnose und entkräftet sie sofort: "Hypnose ist ein natürlicher Zustand, in den jeder Mensch täglich mehrmals unbewusst sinkt." ­Etwa, wenn man sich in ein Buch vertieft und nicht merkt, was um einen herum vorgeht.

Geburt: Schmerzfrei dank Hypnose?

Bei der Hypno-Birthing-Methode lernen Schwangere Tech­ni­ken zur ­­Selbsthypnose. "Bewusstsein und Unterbewusst­sein sollen sich auf ­eine natür­liche, ­leichte Geburt fokussieren", erklärt Luft. ­Dies gelinge mit bestimmten Atem- und Entspannungstechniken.

Eine wichtige ­Rolle spielt die Visua­lisierung: Man stellt sich die ­Vorgänge im Körper in angeneh­men Bildern vor. "Es werden Glückshormone ­ausgeschüttet, wodurch schmerzstillende Medikamente häufig überflüssig werden", sagt die Hebamme.

Hypno-Birthing: Schwangere lernt Technik im Kurs

Studien haben gezeigt, dass Frauen, die Hypno-Birthing unter der Geburt anwenden, weniger Schmerzmittel benötigen oder sogar darauf verzichten. Um die Techniken zu lernen, rät Luft, ab der 15. Schwangerschaftswoche einen Kurs zu machen.


Wie oft war Ihr Kind im vergangenen Jahr krank?
47,2%
34,53%
18,27%
ein- bis dreimal
vier- bis siebenmal
gar nicht
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Haben Sie den Geburtsmonat Ihres Kindes geplant?
41,57%
32,31%
26,12%
Das war uns nicht wichtig
Daran haben wir gar nicht gedacht
Klar, im Frühling/ Sommer/ Herbst/ Winter Geburtstag zu haben, ist doch viel schöner
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1501