Hypno-Birthing: Entspannte Geburt

Kann Hypnose die Geburt erleichtern? Ja, zumindest Selbsthypnose. Die Schwangere erlernt die Technik vorher – und behält die Kontrolle
von Peggy Elfmann, aktualisiert am 08.12.2014

Willenlose Menschen durch schwingende Pendel – Hebamme Vera Luft aus Forst kennt die Vorurteile über ­Hypnose und entkräftet sie sofort: "Hypnose ist ein natürlicher Zustand, in den jeder Mensch täglich mehrmals unbewusst sinkt." ­Etwa, wenn man sich in ein Buch vertieft und nicht merkt, was um einen herum vorgeht.

Geburt: Schmerzfrei dank Hypnose?

Bei der Hypno-Birthing-Methode lernen Schwangere Tech­ni­ken zur ­­Selbsthypnose. "Bewusstsein und Unterbewusst­sein sollen sich auf ­eine natür­liche, ­leichte Geburt fokussieren", erklärt Luft. ­Dies gelinge mit bestimmten Atem- und Entspannungstechniken.

Eine wichtige ­Rolle spielt die Visua­lisierung: Man stellt sich die ­Vorgänge im Körper in angeneh­men Bildern vor. "Es werden Glückshormone ­ausgeschüttet, wodurch schmerzstillende Medikamente häufig überflüssig werden", sagt die Hebamme.

Hypno-Birthing: Schwangere lernt Technik im Kurs

Studien haben gezeigt, dass Frauen, die Hypno-Birthing unter der Geburt anwenden, weniger Schmerzmittel benötigen oder sogar darauf verzichten. Um die Techniken zu lernen, rät Luft, ab der 15. Schwangerschaftswoche einen Kurs zu machen.


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