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Ab nach draußen: Spiele für den Sommer

Im Sommer findet das Leben im Freien statt, und wir bewegen uns viel mehr. Wem die Ideen ausgehen, der bekommt hier Anregungen – laufend kommen neue hinzu!

von Julia Schulters und Beatrice Sobeck, aktualisiert am 05.08.2020
Mädchen und Junge spielen schaukeln mit Autoreifen

Schwamm-Wettrennen

Auch wenn die Olympischen Sommerspiele in Tokio auf nächstes Jahr verschoben wurden: Unsere Wasserolympiade findet trotzdem statt – und zwar im Garten. Wettkampfhungrige Mini-Olympioniken brauchen dazu: vier transparente Eimer, zwei Schwämme, einen wasserfesten Folienstift und natürlich Wasser. Mit dem Stift auf der Außenseite zweier Eimer ungefähr auf halber Höhe einen Markierungsstrich malen. Die beiden anderen Eimer bis oben hin mit Wasser füllen und nebeneinander an die Startlinie stellen. Die markierten leeren Eimer kommen in etwa drei Meter Entfernung nebeneinander an die Ziellinie.

Jetzt spielen zwei Kinder gegeneinander. Jedes saugt mit dem Schwamm so viel Wasser aus seinem Eimer auf, wie es kann, rennt blitzschnell zum Zieleimer und wringt den Schwamm aus. Und dann wieder von vorne. Wer zuerst den Zieleimer bis zur Markierung mit Wasser gefüllt hat, kommt aufs Treppchen und ist Schwämmchen-Champion!

Tipp: Tafelschwämme sind besonders saugstark und griffig und daher gerade für Kleine eine gute Wahl. Gibt es im Bürobedarf.

Natur-Parcours

Kleine Sammler aufgepasst: Bei diesem Spiel macht schon die Vorbereitung einen Riesenspaß! Mit Jute-Beutel geht es auf zum Park: Steine, Stöcke, Blumen und Blätter auf dem Weg dürfen eingepackt werden.

Anschließend wird ein Parcours aufgebaut. Die Steine werden in regelmäßigen Abständen (etwa 30 Zentimeter) zu einer Slalomstation angelegt. Die Stöcke parallel hintereinanderlegen – mal in größeren, mal in kleineren Abständen. Wer umrundet die Steinstation am schnellsten? Wer springt von Stock zu Stock mit beiden Füßen? Wer schafft es auf einem Bein?

Auf geht es zur letzten Station: Blätter und Blümchen müssen zur Ziellinie transportiert werden, aber nur mit den Zehen. Wem gelingt das hüpfend auf einem Bein?

Tipp: Denken Sie sich zusammen mit den Kindern Tiere aus und meistern Sie den Stock- und Steinparcours in deren Gangart. Etwa watschelnd wie eine Ente, hüpfend wie ein Hase, staksend wie ein Storch oder auch im Krebsgang. Gar nicht so einfach.

Gesundheits-Tipps aus der Apotheke

Sonnenschutz für Kinder

Apotheker Christoph Unglaub aus Velburg rät: "Für Kleinkinder eignen sich am ehesten Sonnenschutzmittel mit mineralischen Filtern wie etwa Titandioxid oder Zinkoxid. Sie reflektieren die Sonnenstrahlung und sind eher geeignet als chemische Filter, die die UV-Strahlung in Wärme umwandeln. Ich würde einen Sonnenschutzfaktor von mindestens 30 empfehlen. Ganz wichtig: regelmäßig nachcremen, vor allem nach dem Baden und Abtrocknen. Man kann Sonnenschutzmittel nicht überdosieren, daher lieber ein bisschen mehr auftragen. Die meisten Mittel werden erst für Kinder über einem Jahr empfohlen. Kleinere sollten sowieso nicht direkt in die Sonne. Bitte mit Babys immer nur im Schatten aufalten und die Mittagssonne unbedingt meiden. Unverzichtbar ist zudem eine geeignete Kopfbedeckung. Das gilt übrigens
für Kinder jeden Alters."

Stichabwehr

Apotheker Christoph Unglaub: "Gegen Mücken und Zecken wirken sogenannte Repellentien, die den menschlichen Körpergeruch überdecken und die Insekten dadurch abwehren. Mittel mit dem Wirkstoff DEET eignen sich allerdings nicht für Schwangere und Kinder. Besser verträglich sind Präparate mit Icaridin, aber auch hier bitte immer die Altersangabe in der Packungsbeilage beachten. Abwehrmittel mit ätherischen Ölen sind weniger effektiv. Und auch wenn sie natürlichen Ursprungs sind, können sie Augen und Schleimhäute reizen oder manchmal sogar Allergien auslösen. Auf helle Farben fliegen Insekten übrigens weniger gerne, deshalb am besten helle, lange Kleidung tragen. Um sich vor Zecken zu schützen, sollte man auch die Hosenbeine in die Socken stecken."


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