Freizeit: Langeweile? Fehlanzeige!

Sie planen einen Kindergeburtstag oder eine Faschingsfeier? Sie suchen Tipps fürs Basteln und Spielen? Hier sind Sie genau richtig

von Daniela Frank, 30.07.2013

Freizeit – das bedeutet Quality Time für die ganze Familie


Spielen ist über viele Jahre die Hauptbeschäftigung von Kindern. Und das nicht ohne Grund: Kleine Kinder lernen viel durch Spielen. Sie trainieren Kreativität, Motorik und – im Spiel mit anderen – soziale Kompetenzen. Ideal ist, wenn die Spiele möglichst vielseitig sind und verschiedene Fähigkeiten fördern, zum Beispiel indem sie mal drinnen, mal draußen stattfinden. Singen, Malen und Basteln können zum Beispiel Bewegungs- und Rollenspiele ergänzen.

Ständige Herausforderung: Die perfekte Kinderparty

Reise nach Jerusalem? Stille Post? Schokoladenessen? Eine Mottoparty oder Geburtstagsfeier fürs Kind zu organisieren, kann ganz schön stressig sein. Kinder haben oft genaue Vorstellungen, wie sie ihren Ehrentag feiern möchten. Aber was macht wirklich Sinn? Hüpfburg oder Topfschlagen – egal, wofür Sie sich entscheiden: Mit der richtigen Planung steht und fällt jede Kinderfete.

Fahrrad oder Flöte?

Und was für ein Geschenk ist das richtige? Klassiker sind zum Beispiel Sportgeräte wie Fahrrad, Schlittschuhe oder Ski. Eltern sollten sich dabei jedoch vorher gut informieren, wie sie Ihrem Kind Fahrradfahren oder Schlittschuhlaufen beibringen können. Für den Winterspaß auf zwei Brettern empfiehlt sich dagegen ein professioneller Skikurs.

Ab dem Vorschulalter kommt vielleicht auch ein Instrument infrage. Für Einsteiger ist meist eine Blockflöte ideal. Aber auch mit dem Klavierspielen können Kinder schon ab etwa fünf bis sechs Jahren anfangen. Die Kosten sind dabei jedoch deutlich höher, ein Klavier benötigt zudem viel mehr Platz. Außerdem sollten Eltern sich bei der Wahl des Instruments über Lautstärke und Aufwand beim Üben Gedanken machen: Fiedeln, klimpern und flöten soll ja allen Beteiligten Freude bereiten.

Haushalt: Kinder helfen gerne mit

Völlig unterschätzt ist dagegen eine andere Freizeitbeschäftigung: Mithelfen bei Alltagstätigkeiten. Ob beim Kochen, im Haushalt oder im Garten – viele Kinder lieben es, Aufgaben zu übernehmen, die sonst meist Erwachsene erledigen. Und sie lernen eine Menge dabei. Auch ein Haustier kann ab einem bestimmten Alter Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl stärken. Doch die Familie sollte sich sicher sein, dass sie genügen Zeit und Platz hat, um den neuen Mitbewohner angemessen versorgen zu können. Nur dann können alle Beteiligten von dem Familienzuwachs profitieren.

Stubenhocker oder Extremsportler?

Spiele, Videos, Filme – digitale Verlockungen nehmen mit der Anzahl von Smartphones und Tablets immer weiter zu. Doch ständiger Medienkonsum kann vor allem für Kinder schädlich sein. Experten raten: Eltern sollten entsprechende Angebote gut prüfen und die Zeit vor dem Bildschirm begrenzen. Nicht sinnvoll ist es dagegen, sie ganz zum Tabu zu erklären. Denn auch Medienkompetenz muss sich entwickeln und trainiert werden.

Als Ausgleich ist Bewegung wichtig, vor allem Im Freien. Aber schon früh Trampolin, Inlineskates und Slackline anschaffen? Das birgt auch seine Gefahren. Kinder sollten sich zwar ausprobieren können, um Bewegungsabläufe zu lernen. Dabei tun sie sich auch mal weh. Eltern müssen mögliche Gefahren im Blick haben und diese begrenzen. Deshalb: Immer nur einzeln rauf aufs Riesentrampolin!


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