Fair kochen – mit Kürbis

Mal klassisch, mal extravagant – mit unseren beiden Rezepten zeigt sich der Speisekürbis von seiner leckersten Seite. Außerdem der Bio-Tipp: Kürbiskerne selber rösten
von Stefanie Becker, 31.10.2016

Fruchtige Variante eines Klassikers: Die Ananas-Kürbis-Suppe

Stockfood Munich GmbH/Gräfe & Unzer Verlag / Wolfgang Schardt

Es gibt wohl kaum ein Fruchtgemüse das sich so umfassend und abwechslungsreich verwenden lässt. Gerade im Oktober, um Halloween herum, hat er absolute Hochsaison – der Speisekürbis. Denn ausgehöhlt und mit einem Licht versehen, erhellen die orangen Köpfe uns die dunklen Herbstnächte. Und sein Fruchtfleisch wärmt uns, schmackhaft zubereitet, von innen.

Beim Kauf erkennen Sie reife Speisekürbisse daran, dass es leicht hohl klingt, wenn Sie auf die Schale klopfen. Der Kürbis sollte keine Schadstellen aufweisen und noch einen Stielansatz haben. Fehlt dieser, kann der Kürbis schnell anfangen zu faulen. Kühl und trocken gelagert, hält er dagegen bis ins Frühjahr hinein. Vorsicht, wenn der Kürbis bitter schmeckt. Dann sollte man ihn nicht mehr essen, denn es können sich giftige Inhaltsstoffe gebildet haben. Auch Zierkürbisse sind ungenießbar.

Saison-Kalender

Im Herbst gibt‘s zum Beispiel frisch aus der Region: Rote Bete, Rosenkohl, Zwiebeln, Blumenkohl, Äpfel, Birnen, Quitten.

Extra-Tipp: Kürbiskerne selbst rösten

Sie sind zum Wegwerfen viel zu schade: die Kürbiskerne. Wer sie röstet, kann sie zum Beispiel als Topping für den Salat verwenden. Und so geht es: Die Kürbiskerne aus dem Kürbisfleisch lösen. Dann die Kerne in ein Sieb geben und unter laufendem Wasser verblie­bene Fruchtfleischfäden lösen.

Den Backofen auf 180 bis 200 Grad Celsius vorheizen. Die Kerne auf ein Blech verteilen, sodass sie sich nicht überlappen. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben, und die Kerne von jeder Seite etwa zehn Minuten rös­ten. Abkühlen lassen. Schale am besten vor dem Essen von den Kernen lösen.


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