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U6: Die "Einjahresuntersuchung"

In ersten Lebensjahr hat Ihr Kind vieles gelernt: Es kann nun sitzen und krabbeln, zieht sich vermutlich bereits an Möbeln zum Stehen hoch und macht vielleicht schon die ersten Schritte. Manche sprechen auch schon einige verständliche Worte

11.07.2017
Baby hält sich an Holztisch fest

Schau, ich kann schon stehen!


Wann findet die U6 statt? Die "Einjahresuntersuchung" ist üblicherweise im zehnten bis zwölften Monat dran.

Was passiert bei der U6? Der Arzt misst wieder Gewicht, Größe und Kopfumfang, testet die Reaktion auf Geräusche, das Sehvermögen und untersucht das Kind von Kopf bis Fuß. Vor allem Beweglichkeit und Koordination stehen im Mittelpunkt: Der Kinderarzt beobachtet, ob das Kleine mit geradem Rücken frei sitzen kann und sich vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt dreht. Es sollte auch in der Lage sein, sich selbst in den Stand hochzuziehen und zu stehen, während es sich festhält. Auch die sprachlichen Fortschritte interessieren den Arzt, genau wie das Spielverhalten des Kleinen. Das Kind sollte nun brabbeln und Doppelsilben wie "wa-wa" sagen. Kleine Gegenstände kann es mit Daumen und Zeigefinger im sogenannten "Pinzettengriff" aufheben. Reicht ihm der Arzt zwei Bauklötze, kann es diese nehmen und aneinanderklopfen. Auf Aufforderung gibt es die Klötze der Mutter oder dem Vater. Es kann selbst seine Flasche oder einen Becher halten und daraus trinken - auch wenn vermutlich noch viel daneben geht.

Gut zu wissen: Da es manchen Kindern aus Respekt vor der ungewohnten Situation "die Sprache verschlägt", lohnt es sich, wenn die Eltern dem Kleinen in den Wochen vor der Untersuchung genauer zuhören. Dann können sie dem Arzt zumindest von den ersten Lauten und Wörtern berichten.


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