Babys in Bewegung: Ich bin da! (0 bis 3 Monate)

Schlafen, trinken und dazwischen ein bisschen wach sein: Neugeborene müssen sich erst an ihre neue Umwelt anpassen

von Barbara Weichs, aktualisiert am 26.10.2018

Übungen der Kinder­­turnstiftung Baden-Württemberg gibt es auch in diesem Video


Nahezu täglich lässt sich beobachten, wie schnell sich Neugeborene entwickeln: Rollen sie sich am Anfang im Liegen noch ein wie im Bauch, strampeln sie bald zunehmend. Viele Reflexe, mit denen sie zur Welt gekommen sind, bilden sich zurück. Die geballten Fäustchen weichen offenen Händchen. Mit drei Monaten können viele ihr Köpfchen in allen Positionen aufrecht halten. Was die Kleinen nun brauchen: viel Ruhe und Kuscheln!

Direkter Körperkontakt ist wichtig

Ihr Baby ist satt, aufmerksam und wach? Dann können Sie sofort mit den Bewegungsanregungen los­legen! Achten Sie auf eine warme Umgebung, denn Ihr Kleines sollte möglichst nicht viel mehr als seine ­Windel tragen. So fühlt es die verschie­denen Impulse direkt über die Haut. Tragen Sie etwas Kurzärmliges, kann Ihr Kind Sie auch gut spüren.

Übungen ab Geburt möglich

"Schön ist es, wenn Sie sich als Eltern mit den Übungen abwechseln", sagt Heike Neidhart aus Backnang. Sie hat die Anregungen für uns zu­­sammengestellt und den Rat­geber "Babys in Bewegung" für die Kinder­­turnstiftung Baden-Württemberg mitgestaltet.

Machen Sie das kleine Bewegungsprogramm so oft wie möglich! Versuchen Sie, die Anregungen in Ihren Tagesablauf zu integrieren. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie jeden Morgen mit dem Körperstreichelvers (siehe Galerie) beginnen? Alle An­­regungen können Sie schon ab der Geburt machen.

Hinweis

Die motorische Entwicklung verläuft individuell. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind für einen Schritt länger braucht, aber sonst altersgerecht ent­wickelt ist.


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