{{suggest}}


Babys in Bewegung: Hoch hinaus (18 bis 24 Monate)

Klettern, hüpfen, rennen – mit eineinhalb Jahren sind viele Kinder schon richtige Bewegungsprofis. Mit großem Spaß probieren sie ihr Können aus

von Barbara Weichs, 28.09.2018

Spielen fördert das Sozialverhalten von Kindern. Was dabei passiert, erfahren Sie im Video der Kinder­turnstif­tung Baden-­Württemberg


So, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht, steigen viele Kinder gegen Ende des zweiten Lebensjahres Kletter­gerüste hoch, laufen mit dem Freund um die Wette oder springen von einer Pfütze in die nächste. Kaum mehr vorstellbar für uns Eltern, wie alles begann und sie hilflos strampelnd auf der Decke lagen und ihr Köpfchen noch nicht heben konnten!

Sicherer - und damit schneller

Doch jetzt sitzen die Bewegungsabläufe. "Diese Sicherheit spiegelt sich in der Schnelligkeit wider, die Eltern nun bei ihrem Nachwuchs feststellen werden", sagt Heike Neidhart aus Backnang, die die Bewegungs­anregungen für Baby und Familie zusammen­gestellt und den Rat­geber "Babys in Bewegung" für die Kinder­turnstif­tung Baden-­Württemberg mitge­staltet hat. Auch wenn ein Kind noch nicht alle Bewegungsformen routiniert beherrscht, müssen sich Eltern keine Sorgen machen – solange es Interesse an den unterschied­lichen Bewegungen zeigt und sich darin ausprobiert.

Um die Kleinen ganz selbstverständlich im Alltag in Bewegung zu bringen, sollten Eltern jetzt immer wieder den Buggy stehen lassen. "Natürlich dauert es dann länger, von A nach B zu kommen, aber Kinder brauchen diese regelmäßige Lauf­erfahrung", sagt Neidhart.
Mehr Anregungen finden Sie in der folgenden Galerie. Womit starten Sie? Mit einem gemeinsamen Tänzchen, oder toben Sie lieber im Wackelbett?

Hinweis

Die motorische Entwicklung verläuft individuell. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind für einen Schritt länger braucht, aber sonst altersgerecht ent­wickelt ist.


Sind Sie auf Anhieb schwanger geworden?
Zum Ergebnis
Was ist der ideale Altersabstand zwischen Geschwistern?
Zum Ergebnis