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Babys auf Zeitumstellung vorbereiten

Zweimal im Jahr wird nachts die Zeit umgestellt – im Frühling vor, im Herbst zurück. Babys und Kleinkindern kann das zu schaffen machen. So erleichtern Eltern ihnen die Umgewöhnung

von Daniela Frank, aktualisiert am 23.10.2017
Baby schläft mit Schnuller im Mund

Babys schlafen besser, wenn sie einen geregelten Rhythmus haben


Jedes Jahr wird Ende März und Ende Oktober die Zeit umgestellt: Im Frühjahr rückt der Zeiger der Uhr um zwei Uhr nachts eine Stunde vor, auf drei Uhr. Im Herbst wandert er wieder zurück, von drei Uhr auf zwei Uhr nachts – von der Sommerzeit auf die Winterzeit.

Babys brauchen ihren gewohnten Rhythmus

Babys und kleinere Kinder haben mit der Zeitverschiebung oft besonders zu kämpfen. Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus ist meist noch empfindlich gegenüber Schwankungen und Beeinträchtigungen und kommt leicht durcheinander. Vor allem für Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten ist es oft problematisch, wenn sich zeitliche Abläufe ändern.

Umstellung kann bei Kindern etwas dauern

Bei der Zeitumstellung im Frühjahr liegt das Kleine zur gewohnten Zeit im Bett, kann aber womöglich nicht schlummern. Denn schlägt es abends sieben, ist es nach der inneren Uhr erst sechs. In der Folge können Kinder unausgeschlafener und quengeliger sein als sonst – manchmal eine Woche oder länger. Dann erst haben sich Babys an den neuen Rhythmus gewöhnt.

Im Herbst wird die Uhr dagegen zurückgestellt, sodass es nach der inneren Uhr schon acht ist, wenn die neue Uhrzeit erst sieben zeigt. Kinder sind dann schon vor der Zubettgehzeit müde – und werden früher wieder wach. Auch das kann zu einem Schlafdefizit führen.

Tipps für die Zeitumstellung bei Babys und Kindern

Eltern können einiges tun, um ihren Kindern die Umstellung zu erleichtern:

  • Am besten schon rund eine Woche vor der Umstellung darauf achten, dass die Kinder etwas früher oder später schlafen gehen. Sind es jeden Tag etwa zehn Minuten, ist die Umstellung nach sechs Tagen geschafft.
  • Abends das Zimmer gut abdunkeln, morgens für Helligkeit sorgen. Tagsüber viel bewegen, das macht müde.
  • Auch den übrigen Tagesrhythmus umstellen: Mit dem Abendessen nach und nach etwas früher oder später beginnen. Essenszeiten helfen, den Tagesablauf zu strukturieren.
  • Im Frühjahr am ersten Tag der Zeitumstellung die Kleinen morgens nicht länger schlafen lassen, damit sie abends müde sind, um nach der alten Zeit etwas früher ins Bett zu gehen.
  • Im Herbst die Kinder am Tag der Umstellung möglichst abends noch wach halten, damit sie morgens nach und nach länger schlafen können.

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