Geburt: Endlich ist es so weit!

Die Spannung steigt: Sie rechnen nun täglich mit dem Einsetzen der Wehen und der Entbindung Ihres Babys. Ob Hausgeburt oder Kaiserschnitt – wir bieten Ihnen Infos rund ums Thema

Nach rund 40 Wochen Schwangerschaft wird aus der Theorie nun bald die Praxis – die Geburt steht bevor. Eine aufregende Zeit liegt hinter Ihnen: der positive Schwangerschaftstest, unbändige Freude, aber oft auch unkontrollierbare Stimmungsschwankungen und andere Beschwerden. Neun Monate Glückseligkeit, Heißhunger, Gereiztheit und dicke Beine. Und jetzt macht Ihnen der wachsende Bauch zu schaffen. Selbst ein paar Treppenstufen bringen Sie schon außer Atem.

Aber nun ist es bald so weit: Sie werden Ihr Baby zum ersten Mal in den Armen halten. Der Mutterschutz hat begonnen und Sie können sich in aller Ruhe auf die Entbindung vorbereiten. Vielleicht mischt sich in die Freude auch etwas Angst: vor den Schmerzen während der Geburt oder vor der Atmosphäre im Krankenhaus.

Viele Fragen vor der Geburt

Die Fragen einer werdenden Mutter steigen proportional zum nahenden Entbindungstermin. Wie fühlen sich Wehen an? Wird es sehr wehtun? Soll ich mich doch für eine Hausgeburt entscheiden? Was ist, wenn etwas schief geht? Diese und ähnliche Fragen sind ganz normal in diesem Stadium. Um die Anspannung vor dem großen Ereignis ein bisschen zu nehmen, kann es helfen, wenn Sie sich vorab mit dem Thema Geburt beschäftigen, um nicht ganz unvorbereitet diesen Tag oder diese Nacht zu erleben.

Geburtsphasen und -positionen

Wir erklären Ihnen genau, was bei einer Geburt passiert. Und auch eventuell passieren kann. Detailliert wird in unserem Spezial über die Geburtsphasen geschrieben, welche Stadien Sie durchschreiten werden, welche unterschiedlichen Geburtspositionen es gibt und was Ihr Kind und Sie in dieser Zeit erleben werden. Eine Geburt ist einer der glücklichsten, aber zugleich auch schmerzhaftesten Momente, mit Sicherheit aber ein einmaliger Augenblick im Leben einer Frau.

Thema Kaiserschnitt

Natürlich widmen wir uns auch dem Thema Kaiserschnitt. Immerhin wird inzwischen jedes dritte Kind in Deutschland per Sectio caesarea entbunden. Während man vor wenigen Jahrzehnten noch relativ selten diesen operativen Weg wählte, so ist der Kaiserschnitt mittlerweile eine gängige Geburts-Methode geworden. Selbst der so genannte „Wunschkaiserschnitt“ – das heißt eine Sectio, die keine medizinischen Indikatoren oder mögliche Komplikationen aufweist, sondern lediglich auf Wunsch der Mutter vorgenommen wird – ist keine Rarität mehr. Ärzte und Experten erklären die Vor- und Nachteile einer Schnittentbindung, klären über Risiken auf und sprechen auch über die möglichen psychischen Belastungen einer Sectio.

Schmerz, lass nach

Die Schmerzen bei der Geburt – davor haben wohl alle Mütter, vor allem die Erstgebärenden, am meisten Angst. Kennt man doch so viele Horrorgeschichten aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Frauen bei der Entbindung für eine Periduralanästhesie, kurz PDA.

Erfahrungsberichte

Und nicht zuletzt finden Sie hier Erfahrungsberichte. Denn: Jede Geburt ist anders. Und doch ist das Ergebnis meist das gleiche – glückliche Eltern und ein gesundes Baby. Wie viele unterschiedliche Facetten eine Entbindung haben kann, erfahren Sie in unseren Beiträgen und auch in unserem Forum, auf dem sich werdende Mütter und solche, die eine Geburt bereits erlebt haben, austauschen können.

Schmökern Sie durch unser Spezial rund um das Thema Geburt. So gehen Sie gut vorbereitet in den großen Tag für Sie und Ihr Kind.

Sandra Schmid / www.baby-und-familie.de / Baby und Familie, 12.03.2014