Beikost: Jetzt ist es Zeit für Brei!

Irgendwann macht Milch das Baby nicht mehr satt. Dann ist es Zeit für den ersten Brei. Was es dabei zu beachten gibt und welche Beikost für Ihr Baby geeignet ist, lesen Sie hier

von Sandra Schmid, aktualisiert am 07.10.2014

Beikost-Einstieg: Das Baby lernt, wie der Brei ohne Verluste im Mund landet

Stockbyte/RYF

Ab dem fünften, spätestens aber ab dem siebten Lebensmonat kann die Muttermilch alleine dem steigenden Nährstoffbedarf des Säuglings nicht mehr gerecht werden. Das Kind benötigt weitere, zusätzliche Energielieferanten. Experten raten daher, in diesem Zeitrahmen mit der Beikost zu beginnen.

Kinder müssen das Essen erst lernen

Jedes Kind ist anders – das eine schaufelt den Brei vom ersten Augenblick gierig in sich hinein, das andere is(s)t verhalten und gewöhnt sich nur langsam an die neue Esskultur. In jedem Fall gilt: Die Beikost am besten nach und nach einführen und zusätzlich weiter stillen oder Fläschchen geben. Wie das genau geht, zeigen spezielle Pläne zum Einführen der Beikost.


Beikost: Womit beginnen?

Als optimalen Beikost-Starter empfehlen Experten einen Gemüsebrei, der bald mit Kartoffeln sowie Fleisch oder Fisch kombiniert wird. Zusammen mit Muttermilch oder Säuglingsmilch ist er der ideale Start in die Welt der festen Nahrung. Welches Gemüse Sie am Anfang wählen, bleibt Ihnen und dem Geschmack Ihres Kindes überlassen. Die meisten entscheiden sich für Karotten, aber auch Pastinaken oder Kürbis sind sehr beliebt als Gemüse für den Anfangsbrei.

Erlaubt ist, was schmeckt!

Die nationalen Handlungsempfehlungen zur Beikost – herausgegeben von den wichtigsten Organisationen von Kinder- und Frauenärzten, Hebammen, Ernährungsexperten und Gesundheitspolitik – enthalten außerdem die beruhigende Nachricht: Es darf alles auf den Löffel, was dem Baby schmeckt! Das Immunsystem profitiert sogar von einem abwechslungsreichen Speiseplan. Wichtig jedoch: Nur ein neues Lebensmittel pro Woche einführen. Dass Nahrungsmittel, zum Beispiel Fisch, frühzeitige Allergien auslösen, müssen Sie nicht befürchten. Die Devise lautet: Je früher sich Kinder vielfältig ernähren, desto größer die spätere Akzeptanz von neuen, bis dahin unbekannten Lebensmitteln.

Gläschen-Beikost oder Brei selber kochen?

Natürlich erscheint Gläschennahrung auf den ersten Blick einfacher und unkomplizierter. Und keine Frage – sie hat Vorteile: Industriell hergestellte Beikost ist schnell aufgewärmt und es gibt sie in hunderten Geschmacksrichtungen. Gerade auch für unterwegs sind fertige Babybreie eine perfekte Angelegenheit. Aber man kann den Brei auch selbst kochen. So haben die Eltern die Auswahl der Zutaten sogar selbst in der Hand. In Gläschen mit industriell hergestellter Beikost steckt oft Salz und Zucker. Auf diese Zusätze sollten Sie verzichten und die Zutatenliste fertiger Babynahung darauf überprüfen.




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