Etwa zwei, drei Wochen nach der Infektion zeigen sich die ersten Krankheitsanzeichen. Diese beginnen häufig uncharakteristisch mit leichten Kopfschmerzen, mäßigem Fieber, Appetitlosigkeit sowie einem unbestimmten Krankheitsgefühl. Bei kleineren Kindern können solche Anfangssymptome fehlen. Zwei bis drei Tage danach bricht ein Ausschlag aus kleinen, flachen und roten Flecken aus. Diese entwickeln sich innerhalb von sechs Stunden zu Bläschen, die mit einer klaren, virushaltigen Flüssigkeit gefüllt sind und stark jucken. Die Kranken sollten möglichst nicht daran kratzen, weil aufgekratzte Bläschen lebenslange Narben hinterlassen können. Zudem besteht die Gefahr einer zusätzlichen Infektion durch Bakterien. Wenn die Bläschen eintrocknen und verkrusten, bleiben keine Spuren zurück.
Fünf Tage lang blühen schubweise immer wieder neue Bläschen auf. Sie breiten sich vor allem über den Rumpf, das Gesicht und die Kopfhaut sowie über Arme und Beine aus, können aber auch die Schleimhäute, zum Beispiel im Mund, befallen. An manchen Stellen, wie unter den Augenlidern, im Mund und in der Scheide, sind die Bläschen auch schmerzhaft. Charakteristisch ist das Nebeneinander von alten eingetrockneten und frischen neuen Bläschen unterschiedlicher Größe.
Ab dem sechsten Tag nach der Bläschenbildung beginnt die Heilungszeit. Es dauert noch einmal bis zu drei Wochen, bis alle Bläschen abgeheilt sind.
Die meisten Kinder sind nach der Krankheit immun gegen Windpocken. Aus noch nicht geklärten Gründen versagt allerdings diese Immunität bei ein bis zwei Prozent der Betroffenen. Sie können sich noch einmal neu mit Windpocken-Erregern anstecken.
www.baby-und-familie.de;
13.09.2005, aktualisiert am 16.08.2011
Bildnachweis: W&B/Angelika Jakob
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Arzt- Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit