Windpocken: Diagnose

Für den Arzt reicht das Bild der Rötungen und Bläschen meist aus, um Windpocken zu diagnostizieren. Sicherheit kann er im Zweifelsfall über das Blutserum gewinnen, allerdings erst im Nachhinein

aktualisiert am 12.09.2013

Der typische Hautausschlag weist relativ eindeutig auf die Krankheit hin

Digital Vision/RYF

Eine Windpockenerkrankung erkennt der Arzt meist allein schon daran, wie der Hautausschlag aussieht und wie er sich auf dem Körper verteilt. Im Blutserum lassen sich später Antikörper gegen die Varizella-zoster-Viren (VZV) nachweisen.

Auch ist der direkte Nachweis der Viren aus dem Bläschensekret möglich. Dies geschieht mit der Methode der Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Dazu wird die Erbsubstanz DNA im Reagenzglas vervielfältigt. Mit dieser Methode ist ein schneller Nachweis von Windpockenviren möglich, allerdings ist sie nur in Einzelfällen angezeigt. Sie kann zum Beispiel bei einer werdenden Mutter wichtig sein, wenn es darum geht, die Geburt wegen einer Windpockenerkrankung künstlich ein paar Tage hinauszuzögern oder eine besondere Therapie einzuleiten.



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