Das Verhütungsstäbchen hat eine Länge von 4 Zentimetern und ist 2 Millimeter breit. "Es wird vom Arzt in einem kleinen chirurgischen Eingriff an der Innenseite des Oberarms unter die Haut gepflanzt und bleibt dort für maximal drei Jahre", erklärt Hausser. Dort gibt es kontinuierlich geringe Mengen Gestagen ab.
Genau wie bei der Pille, kommt es jeden Monat zur Blutung. Hat der Arzt es entnommen, ist die Fruchtbarkeit meist schnell wieder hergestellt.
Nebenwirkungen
"Unerwünschte Nebenwirkungen können etwa Hautunreinheiten und Blutungsstörungen sein", sagt Hausser. Auch Stimmungsschwankungen, Haarausfall und eine Gewichtszunahme können auftreten.
Vor- und Nachteile
Das Risiko eines Anwendefehlers ist sehr gering, Durchfall und Erbrechen beeinträchtigen die Wirkung nicht. Die monatlichen Blutungen werden bei manchen Frauen abgeschwächt oder bleiben gar ganz aus. Auch Zyklusbeschwerden nehmen häufig ab. "Ein Nachteil ist jedoch, dass die Hormone den ganzen Körper überfluten, wodurch es teilweise zu hohen Hormonkonzentrationen kommen kann", wendet Hausser ein.
Für wen geeignet?
"Das Verhütungsstäbchen eignet sich für Frauen, die langfristig verhüten möchten oder deren Familienplanung bereits abgeschlossen ist". Infrage kommt es auch für Frauen, die keine östrogenhaltigen Präparate vertragen.
Vanessa von Blumenstein / www.baby-und-familie.de;
27.08.2010, aktualisiert am 29.09.2011
Bildnachweis: Thinkstock/Polka Dot Images
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