Die Weihnachtszeit gilt als die stille Zeit des Jahres. Doch in der Realität sind wir von Ruhe und Besinnlichkeit meist so weit entfernt wie die Erde vom Mond: Statt es uns mit einem Weihnachtspunsch zu Hause gemütlich zu machen, hetzen wir – mit dem Wunschzettel des Nachwuchses unter dem Arm – durch völlig überfüllte und überheizte Kaufhäuser und drücken uns mit anderen Eltern zwischen Bauklötzchen, Puppen und Plüschtieren herum.
Währenddessen stellen wir im Kopf schon mal das Festtagsmenü zusammen und überlegen, mit welch kulinarischen Genüssen wir die Familie diesmal überraschen werden. Doch während die Zusammenstellung der Speisen ja meist Freude bereitet, steht das Schlimmste noch bevor: Der Einkauf im Supermarkt. Denn der ist in den Tagen vor dem großen Fest so gerappelt voll, als würde uns eine mehrmonatige Hungersnot ins Haus stehen – und nicht nur zwei Feiertage.
Damit Sie dieses Jahr nicht mit dunklen Augenringen und völlig ermattet vom Weihnachtsstress am Heiligen Abend vor dem Christbaum sitzen, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie entspannter durch die Weihnachtszeit kommen und den Advent mal wieder als das genießen können, was er eigentlich sein soll: eine beschauliche, schöne Zeit mit Ihren Lieben.
Die richtige Shopping-Strategie
Bevor Sie die Geschäfte stürmen: Machen Sie sich zu Hause ein Liste mit allen Dingen, die Sie besorgen möchten und überlegen Sie, wo es die Dinge geben könnte. Dies hat einerseits den Vorteil, dass Sie nicht kopflos kreuz und quer durch die Stadt laufen – was in vorweihnachtlich überfüllten Innenstädten wirklich kein Vergnügen ist. Andererseits neigt man weniger zu Spontan- und Fehlkäufen, wenn man gezielt nach etwas sucht.
Tipp: Springt Ihnen auch unter dem Jahr etwas ins Auge, bei dem Sie sofort denken "Ach, das wäre ein tolles Geschenk für XY", dann kaufen Sie es und heben es einfach bis Weihnachten auf.
Kaufen Sie die Zutaten für Ihr Weihnachtsmenü, die lange haltbar sind oder sich gut einfrieren lassen, bereits ein oder zwei Wochen vor Heiligabend. Fleisch oder Fisch können Sie oftmals für den 24. vorbestellen. So müssen Sie nicht zittern, ob noch genügend Gänsekeulen vorrätig sind.
Während Sie sich ums Festessen kümmern, kann Oma schon mal den Tisch decken. Onkel Heinz hilft Papa, den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken, und Opa kümmert sich um die Enkel, bis das Christkind endlich da war. Egal wer was macht – wenn Sie die verschiedenen Aufgaben auf alle Familienmitglieder verteilen, geht alles schneller und für Sie stressfreier.
Apropos stressfrei: An dieser Stelle ein Tipp zum Weihnachtsbaum-Kauf. Möchten Sie es vermeiden, beim zehnten Nordmann-Tannen-Händler einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, weil alle ansehnlichen Exemplare bereits vergriffen sind, dann gehen Sie besser nicht erst am 24. auf Baum-Suche. Es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, einen windschiefen oder eher spärlich begrünten Baum nach Hause zu bringen.
Die Weihnachtsdekoration
Letztes Jahr rot, dieses Jahr silber. Es gibt Menschen, die ihrem Christbaum jedes Jahr ein neues Outfit spendieren (und hoffentlich genug Platz im Keller haben). Doch man muss nicht immer gleich so tief in die Tasche greifen, um den Weihnachtsbaum in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Schon das ein oder andere neue Teil peppt ihren Deko-Bestand ordentlich auf. Ob ein paar extravagante Kugeln, Engelshaar oder Kerzen in einer anderen Farbe – lassen Sie sich bei einem Bummel durch die Weihnachtsabteilungen inspirieren.
Vanessa von Blumenstein / www.baby-und-familie.de;
27.11.2009, aktualisiert am 13.12.2011
Bildnachweis: iStock/sjlocke
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