Beruhigt durch die Schwangerschaft: Meistens kann die Prägnataldiagnostik zu diesem guten Gefühl beitragen
Für alle Pränataluntersuchungen – Blutanalysen, Ultraschall, Stoffwechsel- und Gentests – gilt generell, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Es verbleibt immer ein Restrisiko – auch wenn es sehr gering ist –, dass eine bestimmte, beispielsweise sehr seltene Erkrankung, durch diese Verfahren nicht erfasst wird.
Auch bei der Fruchtwasseruntersuchung kann es zu fälschlicherweise unauffälligen Befunden kommen. Insgesamt ist dieses Restrisiko aber abhängig von dem gewählten Testverfahren und sehr gering.
Doch auch die Untersuchungsbedingungen selbst spielen eine Rolle. Bei der Ultraschalluntersuchung können die Lage des Kindes oder ausgeprägte Fettpolster im Bereich der mütterlichen Bauchdecke die Bildgebung erheblich beeintrachtigen, sodass Fehlentwicklungen nicht erkannt werden.
Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.
Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de;
07.01.2008, aktualisiert am 26.01.2012
Bildnachweis: Digital Vision/ RYF
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