Bei der ersten Ultraschalluntersuchung, also ungefähr in der fünften bis sechsten Schwangerschaftswoche, wird überprüft, ob die “Frucht“ beziehungsweise der Embryo innerhalb oder außerhalb der Gebärmutter angesiedelt ist. Weiterhin kann der Arzt/die Ärztin feststellen, ob es sich um eine Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft handelt. Im Idealfall wird auch schon der Embryo mit seinem schlagenden Herzen sichtbar. Kann bei der Erstuntersuchung weder innerhalb noch außerhalb der Gebärmutter eine Schwangerschaft nachgewiesen werden, muss an eine Eileiterschwangerschaft oder auch an eine gestörte Frühschwangerschaft gedacht werden. Es sollte dann eine weitere Ultraschallkontrolle in einer Woche beziehungsweise eine Verlaufskontrolle des Schwangerschaftshormons HCG (Abkürzung für humanes Choriongonadotropin) im Blut stattfinden.
Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.
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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de;
04.01.2008, aktualisiert am 24.01.2012
Bildnachweis: Banana Stock/ RYF
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