Mit dem Alter der schwangeren Frau steigt das Risiko für genetische, also erblich verankerte Veränderungen des Ungeborenen. Hier ist insbesondere die Trisomie 21 (Down-Syndrom) als häufigste genetische Störung zu nennen. Dabei ist das Chromosom 21 dreifach anstatt nur doppelt vorhanden. Daher auch die Bezeichnung „Trisomie 21“. Insgesamt hat der Mensch 46 Chromosomen. Jeweils 23 von Mutter und Vater, also zweimal einen Chromosomensatz. In den Chromosomen ist die genetische Information verschlüsselt. Bei einer 30-jährigen schwangeren Frau beträgt das Risiko für Trisomie 21 ihres Kindes 1:800, steigt dann ab dem 35. Lebensjahr auf 1:350 und weiter auf 1:200 bei einer schwangeren Frau mit 40 Jahren, das heißt die Wahrscheinlichkeit nimmt deutlich zu. Ob es sich bei der Frau um die erste oder wiederholte Schwangerschaft handelt, spielt für genetische Veränderungen keine Rolle.
Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.
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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de;
04.01.2008, aktualisiert am 05.04.2011
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