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Sollte man den Triple-Test überhaupt noch durchführen?

Gibt es Verfahren, die genauere Aussagen über die Gesundheit des Ungeborenen zulassen? Aus der "Experten-Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen"


Der Quadruple-Test ist wesentlich genauer als das der Triple-Test

Eindeutig nein. Dieses Testverfahren ist viel zu ungenau und durch deutlich präzisere Tests ersetzt worden. Hier steht an erster Stelle das Ersttrimesterscreening (vgl. Frage: “Welche Pränataldiagnostik ist in welcher Schwangerschaftsphase empfehlenswert?” aus der "Experten-Sprechstunde Schwangerschaft...") oder zum Beispiel der Quadruple-Test. Dabei wird der Schwangeren zwischen der 15. und 20. Schwangerschaftswoche Blut entnommen, um vier Hormone zu bestimmen: Alpha-Feto-Protein (AFP), humanes Chroriongonadotropin (HCG), freies Estradiol und Inhibin A. Aus den Konzentrationen dieser Hormone lässt sich mit einer 81-prozentigen Sicherheit eine Trisomie 21 (Down-Syndrom) nachweisen. Die Nachweisrate des Triple-Tests liegt bei nur 69 Prozent.

 

 

Prof. Dr. med. André Ahr, Experte der "Sprechstunde Schwangerschaft-Geburt-Stillen", in der Sie viele Fragen und Antworten rund um das Thema Schwangerschaft finden.



Diese Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.



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Prof. Dr. med. André Ahr / surfmed / www.baby-und-familie.de; 04.01.2008, aktualisiert am 26.01.2012
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

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