In dieser Woche oder ein bisschen später bekommen Sie Ihr Baby. Bitte denken Sie bei regelmäßigen Wehen, Blasensprung oder ähnlichen Anzeichen einer nahenden Entbindung nie „Jetzt warte ich erst mal noch ab.“ Machen Sie sich rechtzeitig auf den Weg in die Klinik.
Baby lässt sich Zeit
Wenn Ihr Kleines noch keine Anstalten macht, seine kuschelige Höhle zu verlassen, werden Sie nach dem eigentlich errechnetem Geburtstermin jeden zweiten Tag von Arzt, Hebamme oder Klinikpersonal untersucht. Mittels Ultraschall werden die Blutströme durch die Plazenta eingeschätzt, zusätzliche Blutananlysen geben Aufschluss darüber, ob das Kind noch ausreichend versorgt wird. Mit zunehmender Reife des Kindes wird das nämlich immer schwieriger. Bei abnehmender Stoffwechselleistung der Plazenta und/oder sich verändernder Herztätigkeit wird die Geburt eingeleitet oder über einen Kaiserschnitt nachgedacht.
Noch einen Tipp für die erste Zeit mit Baby: Sie müssen diese Phase nicht unbedingt zu Hause verbringen. Es mag vielleicht nicht naheliegend erscheinen, aber dies ist – sofern es Ihnen beiden gut geht – eine gute Zeit für einen kleinen Urlaub. Ihr Baby wird viel schlafen und braucht auch noch nicht zwangsläufig sein eigenes Bettchen. Sie selbst können die Begeisterung der Verwandten und Freunde für Ihr Kleines nutzen, um sich als Gast noch etwas zu erholen. Der anstrengende Alltag im eigenen Haushalt winkt früh genug – und wenn Sie selbst Gast sind, werden Sie verwöhnt, Sie brauchen sich nicht als Gastgeberin zu fühlen. Außerdem wird der Ansturm von Freunden und Verwandten so verteilt und/oder ein bisschen verzögert.
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05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010
Bildnachweis: Digital Vision/RYF
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