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Kaffee in der Schwangerschaft: Wie viel ist erlaubt?

Koffein kann die Plazenta passieren. Deshalb empfehlen viele Experten, in der Schwangerschaft ganz oder zumindest teilweise auf Kaffee zu verzichten. Wir haben Rezepte für alternative Drinks


Ab und zu ein Tässchen Kaffee ist auch in der Schwangerschaft erlaubt

Manchen Frauen vergeht die Lust auf Kaffee, sobald Sie schwanger sind. Andere wollen auf den Koffeinkick am Morgen oder am Nachmittag nur ungern verzichten – und das müssen sie auch nicht unbedingt, solange es bei maximal einer oder zwei Tassen täglich bleibt.

Die Forschung weiß heute, dass das Koffein den Mutterkuchen passiert und somit auch in den Blutkreislauf des Ungeborenen eindringt. Trinken Sie also eine Tasse Kaffee, hat Ihr Ungeborenes kurze Zeit später dieselbe Koffeinmenge im Blut wie Sie selbst. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät Schwangeren deshalb, nicht mehr Koffein am Tag zu konsumieren als in drei Tassen Kaffee enthalten ist.

Doch Achtung: Denken Sie auch daran, dass auch andere Getränke oder Lebensmittel Koffein enthalten können. So zum Beispiel schwarzer Tee, Energy Drinks oder manche Limonaden. Auch davon sollten Sie daher – wenn überhaupt – nur wenig trinken und die Gesamtsumme des konsumierten Koffeins im Auge behalten. Kaffee enthält pro Tasse zwischen 50 und 135 Milligramm Koffein, Schwarztee oder grüner Tee 30 bis 60 Milligramm, eine Tasse Kakao 2 bis 5 Milligramm und 100 Gramm Milchschokolade liefern zwischen 15 und 20 Milligramm Koffein.

Doch es muss nicht immer Kaffee sein. Wir haben Ihnen hier ein paar erfrischende Alternativen zusammengestellt:




Bildnachweis: Strandperle/itstockfree

Julia Rotherbl / www.baby-und-familie.de; aktualisiert am 19.09.2013, erstellt am 01.11.2011
Bildnachweis: Strandperle/itstockfree

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