Folsäure hilft Fehlbildungen bei Babys vorzubeugen

Ganz am Anfang der Schwangerschaft ist Folsäure besonders wichtig. Lesen Sie hier, wie Sie sich und Ihr Kind optimal versorgen

von Julia Rotherbl, aktualisiert am 19.09.2013

Brokkoli ist ein guter Folsäure-Lieferant. Wir haben die passenden Rezepte

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Ganz früh in der Schwangerschaft schließt sich das Neuralrohr, aus dem sich später das zentrale Nervensystem entwickelt, also Rückenmark und Gehirn. Ein Folsäure-Mangel erhöht das Risiko für Fehlbildungen in diesem Bereich, wie etwa einen offenen Rücken. Folsäure ist außerdem an Zellteilungs- und Wachstumsprozessen beteiligt.

Experten empfehlen werdenden Müttern deshalb, täglich 400 Mikrogramm Folsäure in Form von Tabletten einzunehmen – und zwar während der gesamten ersten drei Schwangerschaftsmonate. Am besten ist es, bereits auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure zu achten, sobald Sie den Entschluss gefasst haben, schwanger zu werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Gynäkologen beraten.


Zusätzlich sollten Sie Folsäure auch täglich über Ihr Essen aufnehmen. Enthalten ist Folsäure vor allem in grünem Gemüse. So stecken in 200 Gramm Spinat etwa 290 Mikrogramm des wichtigen Vitamins, in 200 Gramm Rosenkohl immerhin 202 Mikrogramm. Und wer 200 Gramm Brokkoli isst, nimmt circa 228 Mikrogramm Folsäure auf. Obst dagegen enthält vergleichsweise weniger Folsäure – 150 Gramm Erdbeeren zum Beispiel nur ungefähr 65 Mikrogramm Folsäure. Auch Getreideprodukte aus Vollkorn können Folsäure-Lieferanten sein.


Rezepte: Diese Gerichte enhalten eine Menge Folsäure




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Diese Gerichte enthalten Folsäure

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Brokkoli-Hähnchen aus dem Wok

Nicht nur für Schwangere gesund: Brokkoli enthält Folsäure und Eisen. Mit Hähnchen aus dem Wok schmeckt er der ganzen Familie »

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