Wichtigste Kontrollen? Wie oft?
Grundsätzlich sollte jeder Schwangeren zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche ein sogenannter Oraler-Glukose-Toleranztest (OGTT) angeboten werden, auch wenn die Krankenkassen ihn normalerweise nicht bezahlen. Durch diesen Zucker-Belastungstest kann beurteilt werden, ob die Bauchspeicheldrüse der Mutter ausreichend Insulin produziert und der Zuckerwert im Blut im Normbereich liegt. Etwa zehn Prozent der schwangeren Frauen entwickeln in ihrer Schwangerschaft einen Schwangerschaftszucker (Gestationsdiabetes). Durch den Urintest, welcher bei jeder Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird, werden nur sehr wenige Frauen mit auffälligen Werten entdeckt. Hat der Arzt Verdacht auf einen Schwangerschaftszucker oder ihn festgestellt, sollte ein spezialisierter Internist, also ein Diabetologe, die weitere Beratung und Behandlung hinsichtlich dieses Problems übernehmen. Er organisiert für die Betroffene auch baldmöglich die Ernährungsberatung und Einweisung bei der Blutzuckerselbstmessung. Liegen die Zuckerwerte vor und nach der Mahlzeit nicht im Normalbereich, muss eine Insulintherapie erfolgen (vgl. Frage: "Schwangerschaftsdiabetes: Was muss ich bei der Ernährung beachten? Wann Insulin?" aus der "Experten-Sprechstunde Schwangerschaft...", rechte Spalte). Die Insulinbehandlung ist bei etwa 40 Prozent der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes notwendig.
Prof. Dr. med. André Ahr
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
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persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen.
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Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
surfmed/GesundheitPro;
03.01.2008, aktualisiert am 26.06.2010
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