Wie man sich bettet, so liebt man. Behaupten zumindest die US-amerikanischen Psychiater Dr. Mark Goulston und Dr. Samuel Dunkell, die Schlafgewohnheiten von Paaren untersuchen. Ob wir uns nachts den Allerwertesten zudrehen oder in einem gordischen Liebesknoten verschmelzen, lässt den Forschern zufolge Rückschlüsse auf die Beziehungsqualität zu. Wer sich beim Einschlafen gar nicht berührt und sich dann auch noch den Rücken zuwendet, um dessen Liebe scheint es gerade nicht optimal bestellt. Enge Berührungen dagegen deuten auf starke Verbundenheit hin – je frisch verliebter, desto symbiotischer sinken beide in den Schlummer.
Entscheidend ist dabei übrigens nicht, in welcher Position man morgens aufwacht – sondern wie man gemeinsam einschläft. Denn ob man den Tiefschlaf lieber auf dem Rücken, dem Bauch oder der Seite verbringt, ändert sich im Laufe eines Erwachsenenlebens eher selten. Kein Wunder, wenn wir nachts voneinander abrücken: „Für viele Menschen ist nächtliche Nähe unbequem und beeinträchtigt den Schlaf“, sagt Psychologe Werner Cassel vom Schlaflabor der Universität Marburg. Was sagen Ihre Schlafgewohnheiten aus? Wir haben die beliebtesten Schlafpositionen in Szene gesetzt. Die Ideen dazu stammen aus einem Buch von Evany Thomas.
Anne-Bärbel Köhle / Baby und Familie;
27.01.2011
Bildnachweis: W&B/Forster & Martin
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