Wenn der typische Hautausschlag bei der Vorstellung beim Arzt bereits vorliegt, ist die Diagnose leicht zu stellen. Schwieriger wird es, wenn nur allgemeine Infektzeichen zu finden sind. Der Arzt wird den Patienten auf jeden Fall genau untersuchen und dabei auch in den Mund und die Ohren schauen.
Es gibt einen Antigen-Schnelltest zum Nachweis von Streptococcus pyogenes, der als sehr spezifisch aber nicht sensitiv genug gilt, was bedeutet, dass er nicht immer die vorhandene Infektion auch erkennt.
Ist der Antigen-Schnelltest positiv, handelt es sich um A-Streptokokken und eine Therapie mit Antibiotika (üblicherweise eine Art Penicillin) sollte schnellstmöglich begonnen werden.
Ist er negativ, sollte von einem Rachenabstrich eine Bakterienkultur angelegt werden. Das heißt, die im Abstrich enthaltenen Bakterien werden im Labor angezüchtet. Dies hat den Vorteil, dass die verschiedenen Untergruppen dieser Bakterien diagnostiziert werden können (wichtig ist das zum Beispiel bei gehäuften Infektionen mit diesen Erregern in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten) und zugleich bestimmt wird, auf welche Antibiotika sie reagieren. Findet das Labor keine A-Streptokokken kann der Arzt eine überflüssige Antibiotika-Therapie vermeiden.
Antikörpernachweise sind nur bei Verdacht auf eine Streptokokken-Folgeerkrankung sinnvoll.
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13.09.2005, aktualisiert am 21.07.2011
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