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Röteln (Rubella): Therapie

Die Behandlung bei Röteln besteht darin, die Symptome zu lindern. Zum Beispiel können verschiedene Medikamente helfen, hohes Fieber zu senken


Krankes Kind: Da leiden die Eltern oft mit

Erkrankte Personen sollten sich von anderen Menschen fernhalten, damit sie die Erreger nicht weitergeben. Insbesondere der Kontakt zu Schwangeren mit unzureichendem Röteln-Schutz sollte unbedingt vermieden werden.

Therapeutisch gilt es vor allem, die Symptome der Krankheit zu lindern. Moderates Fieber ist ein Mittel des Körpers, um selbst mit der Infektion fertig zu werden. Hohes Fieber (über 39° Celsius) kann gegebenenfalls durch Medikamente oder Wadenwickel gesenkt werden. Wann und in welcher Form fiebersenkende Maßnahmen sinnvoll sind, bespricht man am besten mit dem Arzt. Denn gerade bei Kindern gilt es einiges zu beachten: So muss die Dosierung von Medikamenten entsprechend angepasst werden. Bestimmte Präparate sind überhaupt nicht oder nur eingeschränkt für die kleinen Patienten geeignet.

Infrage kommen beispielsweise Paracetamol und Ibuprofen, die passende Dosierung richtet sich streng nach dem Gewicht des Kindes. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker! Bei kleinen Patienten unter 14 Jahren sollte auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure verzichtet werden, da er bei ihnen im Zusammenhang mit fieberhaften Infekten möglicherweise das sogenannte Reye-Syndrom (gefährliche Gehirn- und Leberschäden) auslösen kann.




Bildnachweis: PhotoAlto/RYF
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Weitere Informationen im Netz:

www.baby-und-familie.de; aktualisiert am 06.08.2013,
Bildnachweis: PhotoAlto/RYF

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