Dicke Lymphknoten im Nacken und hinter den Ohren: Bei Röteln gehört das zu den Krankheitszeichen dazu
Nach der Ansteckung vergehen zwei bis drei Wochen (sogenannte Inkubationszeit), bevor die ersten Symptome auftreten. In dieser Zeit merkt der Patient nichts von seiner Erkrankung. Trotzdem kann er eine Woche vor Ausbruch des Hautausschlages das Virus bereits weitergeben, ohne es zu wissen.
Die Krankheit selbst beginnt manchmal mit uncharakteristischen Symptomen wie erhöhter Körpertemperatur, Kopf-, Glieder- sowie Halsschmerzen und einer Bindehautentzündung. Der typische kleinfleckiger, hellrote Hautausschlag beginnt im Gesicht und breitet sich schnell über den Körper aus. Anders als bei Masern fließen die Flecken nicht zu größeren zusammen. Hinzu kommen Schwellungen der Lymphknoten hinter den Ohren und im Nacken.
Nicht jeder, der sich mit Röteln angesteckt hat, erkrankt jedoch: 25 bis 50 Prozent aller Rötelninfektionen vergehen stumm, also ohne Symptome. Aber ganz unabhängig davon, wie die Krankheit verläuft: Die Infektion führt meist zu einer lebenslangen Immunität.
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13.09.2005, aktualisiert am 23.01.2012
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