Beim Verdacht auf Röteln sollte man den Arzt aufsuchen. Er kann dann die Diagnose stellen. Charakteristisch sind neben dem Ausschlag die Lymphknotenschwellung hinter den Ohren und am Nacken. Wer Kontakt zu einer Person hatte, die an Röteln erkrankt ist und selbst nicht geimpft ist, kann sich gegebenenfalls vom Arzt aktiv oder passiv immunisieren lassen. Auch in diesem Fall kann ein Besuch in der Praxis also sinnvoll sein, um sich zur Immunisierung beraten zu lassen.
14 bis 21 Tage nach der Ansteckung bildet sich der typische Rötelnausschlag, der dem Arzt die Diagnose leicht macht. Auch wenn die Hauterscheinungen für den Arzt recht eindeutig auf die Krankheit hinweisen, kann es sinnvoll sein im Blut Röteln-spezifische Antikörper nachzuweisen oder gegebenenfalls direkt die Erbsubstanz (RNA) der Viren. Vor allem für Schwangere ist eine solche Blutuntersuchung wichtig, damit eindeutig geklärt ist, ob tatsächlich eine Rötelninfektion vorliegt.
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13.09.2005, aktualisiert am 23.01.2012
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