Röteln sind eine meist harmlos verlaufende Virusinfektion, die bei Erkrankung in der Schwangerschaft aber zu schweren Schädigungen des noch ungeborenen Kindes führen kann
Typische Kinderkrankheit? Seit der Einführung der Impfung hat sich der Erkrankungsgipfel bei Röteln verschoben
Was sind Röteln?
Röteln gelten als typische Kinderkrankheit, da früher, vor Einführung der Schutzimpfung, die Ansteckung meist im Alter zwischen fünf und neun Jahren erfolgte. Heute, wo ab dem Alter von 11 Monaten gegen die Krankheit geimpft wird, hat sich der Erkrankungsgipfel bei Ungeimpften in das späte Jugend- und frühe Erwachsenenalter verschoben.
Die Auslöser sind Rötelnviren. Sie verursachen einen hellroten, kleinfleckigen Hautausschlag, der meist nach drei Tagen wieder verschwunden ist. Komplikationen sind sehr selten, es ist sogar möglich, dass eine Person die Krankheit ganz ohne Symptome durchmacht. Wer erkrankt war, ist dann (meist) lebenslang immun gegen den Erreger. Ein großes Risiko besteht allerdings, wenn eine werdende Mutter nicht geschützt ist und erkrankt. Denn die Infektion kann das ungeborene Kind schädigen.
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13.09.2005, aktualisiert am 02.09.2010
W&B/ Martina Ibelherr
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