Röteln (Rubella)

Röteln sind eine meist harmlos verlaufende Virusinfektion, die bei Erkrankung in der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind aber schwere Schäden zufügen kann. Gegen Röteln gibt es eine Impfung

aktualisiert am 06.08.2013

Röteln gelten als typische Kinderkrankheit – aber auch Erwachsene können erkranken

W&B/ Martina Ibelherr

Was sind Röteln?

Röteln gelten als typische Kinderkrankheit, da die Ansteckung meist im Alter zwischen fünf und neun Jahren erfolgt. Es können aber auch Erwachsene erkranken. Ein großes Risiko besteht, wenn eine Schwangere nicht geschützt ist und sich ansteckt. Denn die Infektion kann das ungeborene Kind schädigen.

Die Auslöser der Röteln sind Rötelnviren. Sie verursachen einen hellroten, kleinfleckigen Hautausschlag, der meist nach drei Tagen wieder verschwunden ist.


UNSER EXPERTE: Dr. Guido Krandick, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

W&B/Privat

Komplikationen sind sehr selten, es ist sogar möglich, dass eine Person die Krankheit ganz ohne Symptome durchmacht.

Wer erkrankt war, ist dann (normalerweise) lebenslang immun gegen den Erreger. Gegen Röteln gibt es eine Schutzimpfung. Heute wird meistens ab dem Alter von 11 Monaten gegen die Krankheit geimpft.


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




Bildnachweis: W&B/ Martina Ibelherr, W&B/Privat
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