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Verhalten:
Tourette-Syndrom

Plötzliche, unkontrollierte Ausrufe oder Körperzuckungen: auch Kinder leiden unter krankhaften Tics


Nicht immer lindern Tabletten das Leid

Manche fluchen und brüllen Schimpfworte, andere grunzen oder machen obszöne Gesten: Das seltene Tourette-Syndrom ist eine der auffälligsten und sonderbarsten neuropsychiatrischen Erkrankungen. Etwa 40.000 Menschen sind in Deutschland von dieser Tic-Störung betroffen.

 

Meist tritt sie um das siebte Lebensjahr zum ersten Mal auf, so Professor Dr. med. Aribert Rothenberger, Direktor der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Göttingen. Die Ursachen sind nicht geklärt. Bislang gibt es auch noch keine Heilung. Manchen Betroffenen helfen Medikamente. Andere lernen mithilfe einer Verhaltenstherapie, das Syndrom zumindest teilweise zu kontrollieren.



Anne-Bärbel Köhle, Baby und Familie / BabyUndFamilie.de; 09.01.2009, aktualisiert am 26.06.2010
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