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Neurodermitis: Hilfreiche Tipps für Kinder

Die sensible Haut der Kleinen leidet besonders unter der in Schüben verlaufenden Krankheit. Deshalb braucht die Haut junger Neurodermitiker eine intensive Pflege und Therapie


Cremen, cremen, cremen: Kinder, die eine Neurodermitis haben, müssen die Haut täglich pflegen

Die Haut juckt teuflisch, vor allem nachts. Sie schuppt sich, Krusten können auftauchen. Durch die Entzündung in der Haut färbt sie sich manchmal krebsrot. Kleine Neurodermitis-Patienten leiden oft sehr unter der Hautkrankheit.

Doch sie sind nicht alleine. Experten schätzen, dass in Deutschland zehn bis 20 Prozent der Kinder eine Neurodermitis haben. Woher die Krankheit genau kommt, ist noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist jedoch, dass die Barrierefunktion der Haut gestört ist. Pollen, Milbenkot und Bakterien können so leichter in die Haut eindringen und eine allergische Reaktion auslösen.


Ganz wichtig für kleine Neurodermitiker ist, sich regelmäßig einzucremen. Speziell auf die empfindliche Haut abgestimmte Pflegeprodukte lindern den Juckreiz und spenden Feuchtigkeit. Kommt es zu einem akuten Schub, wird manchmal auch eine kortisonhaltige Creme nötig. Darüber hinaus helfen gezielte Schulungen und Therapien, die Krankheit in den Griff zu bekommen.



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www.baby-und-familie.de; 27.08.2010, aktualisiert am 26.04.2011
Bildnachweis: W&B/Stefanie Aumiller

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