Es gibt keine ursächliche (antivirale) Therapie gegen Mumps. In den meisten Fällen ist nicht einmal eine beschwerdelinderne Behandlung erforderlich, sondern es genügt einfach etwas Ruhe, eventuell Auflegen kalter oder warmer Kompressen. Bei hohem Fieber und ausgeprägten Schmerzen kann ein Fieber- und Schmerzzäpfchen (Paracetamol) Linderung verschaffen. Auf gute Mundpflege ist zu achten. Bei einer Hodenentzündung ist Bettruhe nötig, die Hoden müssen hochgelagert werden. Bei schweren Verläufen mit Komplikationen wie einer Hirnhautentzündung, einer ausgeprägten Hodenentzündung oder Bauchspeicheldrüsenentzündung werden unter Umständen Kortisonpräparate eingesetzt; die Behandlung erfolgt in der Klinik.
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals,
Universität München
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09.06.2009, aktualisiert am 09.05.2011
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