Krankheitserreger ist das Mumpsvirus. Es wurde früher als Paramyxovirus parotitis bezeichnet, mittlerweile hat sich aber international der englische Name "mumps virus" durchgesetzt. Die sehr ansteckenden Viren werden auf dem Tröpfchenweg verteilt, also durch Niesen, "feuchtes" Sprechen oder Husten, denn Speichel und Nasensekret sind Überträger.
Das Virus wird mit den Tröpfchen eingeatmet und befällt zuerst die Schleimhaut der oberen Luftwege und die umliegenden Lymphknoten. Hier vermehrt es sich und dringt dann in die Blutwege ein (med.: Virämie). Die ersten Symptome machen sich erst nach gut zwei Wochen oder später bemerkbar. Der Betroffene ist aber bereits etwa eine Woche vor Auftreten der Speicheldrüsenschwellung ansteckend. Ist die Erkrankung überstanden, sind die Betroffenen lebenslang gegen eine erneute Mumpsinfektion immun.
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13.09.2005, aktualisiert am 13.09.2011
Bildnachweis: W&B/Britta Henseler
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